Nachrichten Wirtschaft
Kreis Olpe, 29. Januar 2019

Warnstreik der AWO

Gewerkschaft ver.di rechnet mit Einschränkungen

Warnstreik der AWO: Gewerkschaft ver.di rechnet mit Einschränkungen
Symbolfoto: Nils Dinkel
Kreis Olpe. Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung zwischen ver.di und der AWO NRW ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der AWO Betriebe in NRW am 29. Januar 2019 zum Warnstreik auf.

Auch in Südwestfalen werden sich Beschäftigte der AWO Kitas, Seniorenzentren, der Beratungsstellen und der Verwaltung an dem Warnstreik beteiligen und an der zentralen Kundgebung in Düsseldorf teilnehmen.

Die Gewerkschaft ver.di rechnet mit einer hohen Streikbeteiligung und geht davon aus, dass es zu Leitungseinschränkungen an diesem Tag kommen wird. Dafür bittet ver.di um Verständnis.

Wie bei jedem Streik, von dem Einrichtungen betroffen sind, in denen Menschen leben, die pflegebedürftig sind, sichert ver.di ihre Versorgung durch Notdienstvereinbarungen ab. Erhöhung von 10 Prozent Die Arbeitgeberseite hatte die Forderung der Gewerkschaft ver.di „100 Jahre AWO – 10 Prozent mehr Lohn“ nach der ersten Verhandlungsrunde am 9. Januar 2019 mit den Worten „Die Forderungen, die Gewerkschaftsvertreter vorlegten, stammten eher aus dem Zauberhut klassenkämpferischer Phantasien als aus der sozialpolitischen Wirklichkeit“ abgelehnt.

Sie bieten sieben Prozent mehr Lohn über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren verteilt. ver.di fordert mit der durchschnittlichen Erhöhung von 10 Prozent eine Angleichung der Löhne an das Lohnniveau im öffentlichen Dienst. Zentrale Kundgebung in Düsseldorf Die Streikenden treffen sich am Dienstag, 29. Januar, ab 9 Uhr an unterschiedlichen Sammelstellen im gesamten Gebiet Südwestfalen und fahren gemeinsam mit Bussen zur zentralen Kundgebung vor dem DGB Haus in Düsseldorf.

Dort findet die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der AWO Arbeitgeberseite statt. Auch Eltern und Angehörige sind eingeladen, sich an der Kundgebung in Düsseldorf zu beteiligen.
(LP)

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