Nachrichten Wirtschaft
Finnentrop, 13. Mai 2019

Unklarheit am Standort Finnentrop

thyssenkrupp Steel plant massiven Stellenabbau

Unsichere Zeiten bei thyssenkrupp Steel: Massiver Stellenabbau und eine gescheiterte Fusion setzen dem Konzern zu.
Unsichere Zeiten bei thyssenkrupp Steel: Massiver Stellenabbau und eine gescheiterte Fusion setzen dem Konzern zu.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. Stellenstreichungen bei thyssenkrupp Steel in Deutschland. „Solche Nachrichten beunruhigen auch immer unsere 227 Beschäftigten in Finnentrop“, weiß Betriebsratsvorsitzender Uwe Schulte. „Doch wir wissen noch nichts Genaues.“

Der Industriekonzern thyssenkrupp will im Zuge seiner Neuausrichtung 6000 Stellen abbauen. 4000 davon sollen an deutschen Standorten gestrichen werden. Auch die geplante Stahl-Fusion mit dem indischen Tata Steel Konzern ist geplatzt. Statt der Aufteilung des Konzerns steht nun ein Börsengang des lukrativen Aufzuggeschäfts im Raum. Durch die Neuausrichtung soll der Konzern schlanker werden.
Betriebsratsvorsitzender Uwe Schulte.
„2000 Stellen sollen im Stahlbereich gestrichen werden“, erklärt Uwe Schulte. „Diese Zahl ist nicht neu. Sie hat schon im letzten Vertrag bei einer möglichen Fusion mit Tata gestanden.“ Sorgen macht ihm die fehlende Absicherung. Betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden, sagte Uwe Schulte, „Aber genau das zu verhindern, ist natürlich unser Ziel.“

Außenstandorte wie Finnentrop hätten immer Sorge, wenn der Konzert im Umbruch sei. „Wir gehen davon aus, dass wir gut aufgestellt sind. Aber man weiß nie, was am Ende dabei rauskommt, wenn jeder Stein umgedreht wird.“ Nun müsse man erst einmal abwarten. Für Dienstag, 14. Mai, sei eine Vollkonferenz geplant. „Die war schon vorher angesetzt, aber jetzt werden sich die Themen auf der Tagesordnung verschieben.“
IG Metall Gewerkschaftssekretär Dirk Rullich
IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Dirk Rullich zeigte sich von den Ereignissen ebenfalls überrascht. „Wir haben bis heute keine verlässliche Aussage, ob der Standort Finnentrop betroffen ist.“ Allerdings sei die Feuerbeschichtungsanlage, die alternativ feuerverzinktes oder feueraluminiertes Feinblech herstellen kann, einmalig im Konzern. „Durch diese besondere Sparte dürften die Stellen in Finnentrop sicher sein.“ Die Gewerkschaft IG Metall drängt auf rasche Klarheit für die Beschäftigten.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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