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Attendorn, 30. Januar 2018

„Culture Attack“ bei Kirchhoff Automotive begeistert Publikum

Die Percussion Künstler „Drum Conversation“ schafften mit ihrer Mitmachaktion ein Gemeinschaftserlebnis.
Die Percussion Künstler „Drum Conversation“ schafften mit ihrer Mitmachaktion ein Gemeinschaftserlebnis.
Foto: Melissa Kavanagh
Attendorn. Was haben Aquarelle von Friedrich Kirchhoff, Reinhard Meys „Über den Wolken“ und senegalesische Trommeln gemeinsam? Das haben rund 350 Kirchhoff Automotive Beschäftigte und ihre Familien am vergangenen Sonntag bei „Culture Attack“ erlebt: Der erste Kirchhoff Automotive Kultur-Eventnachmittag fand am 28. Januar in der Stadthalle Attendorn statt.
Die Stimmung war von Anfang an freudig gespannt. Mit schottischen, irischen und amerikanischen Folksongs stimmten „The Cracks“ die Besucher vor dem eigentlichen Programm auf einen abwechslungsreichen Nachmittag ein. Die Gäste erwartete schon im Foyer eine besondere Überraschung: Dort wurden noch nie veröffentliche Aquarelle von Friedrich Kirchhoff gezeigt – der Großvater von Arndt G. Kirchhoff und J. Wolfgang Kirchhoff war 1919 als Teilhaber in die heute zur Kirchhoff Gruppe gehörende Firma Stephan Witte & Co. in Iserlohn eingetreten.

Gegen 15.20 Uhr nahmen alle Besucher ihre Plätze ein – mit dem erhebenden Gefühl, hier bei einer echten Premiere dabei sein zu dürfen. In seiner Eröffnungsrede zum ersten Kulturnachmittag betonte J. Wolfgang Kirchhoff, CEO Kirchhoff Automotive: „Wir möchten die Gesundheit und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter aktiv fördern. Kirchhoff Culture Life soll ein fester Bestandteil in unserem Unternehmen werden, denn Kultur bereichert das Leben, erweitert den Horizont und schafft Ausgleich zum Alltag.“ Und mit einem Augenzwinkern ergänzte er: „Viele Dinge werden in unserem Unternehmen weltweit ausgerollt – SAP, Hydra, Richtlinien zur Produktions- und Prozessoptimierung – und jetzt rollen wir Kultur aus.“
Den Auftakt des offiziellen Programms bildete das Quartett Uwaga mit dem Schlagzeuger Max Klaas. Begeisterten Applaus und Jubelrufe gab es für ihre Interpretation von „Efimias Tanz“. Der entscheidende Funke war übergesprungen. Das Quartett, bestehend aus vier Musikern wie sie unterschiedlicher kaum sein können, überzeugte auch im weiteren Verlauf des Nachmittags mit  ihren Darbietungen. 

Aber das bunt gemischte Publikum – vom Kleinkind bis zum Senior waren alle gekommen – sollte nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen. Und tat dies begeistert: Beim Programmpunkt „MitSingDing“ sangen alle gemeinsam mit Stefan Nussbaum und dem Kirchhoff Chor Klassiker wie „Im Wagen vor mir“ von Henry Valentino oder „Über den Wolken“ von Reinhard Mey. Gemeinschaftserlebnis durch Mitmachaktion Schon in der Pause hörte man hier und da Stimmen wie „Es hat sich schon jetzt gelohnt, dabei zu sein“, oder „Ein gelungener Mix aus verschiedenen Musikrichtungen, Zuhören und Mitmachen, lauten und leisen Tönen.“ Ausnahmslos jeder der mehr als 350 Besucher erhielt eine kleine Handtrommel. Und so kam es, dass die Beschäftigten am späten Sonntagnachmittag die Attendorner Stadthalle zum Beben brachten.

Das Publikum bewies nach kurzer Einführung in die verschiedenen Schläge erstaunliche Taktsicherheit. Die Percussion Künstler „Drum Conversation“ schafften mit ihrer Mitmachaktion ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. „Das war einfach nur genial“, meinte Silvia Rauterkus, Key Account Managerin. Auf den Trommelwirbel der KIRCHHOFF Automotive Beschäftigten folgten ruhige, besinnlichere Töne. Glaubt man den Stimmen des Publikums, so ging ein emotionaler, intensiv erlebter Nachmittag für alle Beteiligten fast viel zu schnell um. Verantwortlich für die Programmgestaltung und Organisation der kulturellen Aktionen und Events ist Prof. Thomas F. Kirchhoff, der sein Engagement bestätigt sieht: „Der heutige Nachmittag war ein voller Erfolg. Weitere Veranstaltungen dieser Art werden folgen.“ Kultur-Eventnachmittage auch in Polen und Ungarn Kultur-Eventnachmittage sind in diesem Jahr an den Kirchhoff Standorten in Gliwice (Polen) und in Esztergom (Ungarn) geplant. 2019 sollen Ovar und Cucujães in Portugal, Mielec in Polen und Iserlohn folgen – weltweit soll das Kulturprogramm bald an allen Standorten angeboten werden.
(LP)

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