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Wenden, 22. Dezember 2018

Neue Show „Time Machine“

Sauerländer auf hoher See: Michael Heuel spielt auf der AIDAnova

Im Februar geht es für Michael Heuel auf das Schiff.
Im Februar geht es für Michael Heuel auf das Schiff.
Foto: AIDA
Gerlingen. 337 Meter lang, 20 Decks und 2626 Kabinen: Das ist die neue AIDAnova. Und mittendrin Michael Heuel, Schauspieler aus Gerlingen. Er spielt auf dem Kreuzfahrtschiff seine eigene Show „Time Machine“.

An Deck kennt er sich aus. Denn sonst spielt er beim Piraten Openair Theater in Grevesmühlen nahe der Ostsee die Figur Long John Silver. Schon im sechsten Jahr, immer in den Sommermonaten. Jetzt geht es für Michael Heuel auf das neuste Schiff der AIDA-Flotte: die AIDAnova. Als Professor „Tempus“ nimmt er die Passagiere mit auf eine Zeit-Reise.

Eine solche Show in diesem Format sei etwas ganz Neues und habe es so auf einem Kreuzfahrtschiff noch nie gegeben. Heuel ist ganz aus dem Häuschen, denn er war es, den die Jury unbedingt für diese Show haben wollte. Er konnte sich gegen etliche Bewerber durchsetzen. Aber von Anfang an: Auf der AIDA war Heuel bereits als Lektor Im Januar 2018 wurde der 47-Jährige zum Casting eingeladen. „Da war ich etwas verdutzt“, erzählt Heuel lachend, denn eigentlich muss er nicht mehr zu Castings der AIDA gehen, sondern bekommt die Verträge direkt. Denn er war bereits als Lektor und Schauspieler auf dem Schiff. Aber am Telefon hieß es, dass die AIDA ein komplett neues Theaterstück mit einem Schauspieler plane.

Fünf Tage vor seiner regulären Probenzeit an der Ostsee machte sich der Schauspieler auf nach Hamburg zum Casting. Während er noch die kommenden Theatertexte durchging, gab es dann obendrauf noch drei Seiten Text, die er für das Casting lernen musste. Dieses sei dann auch noch etwas „anders als die anderen Castings“ für ihn gewesen, denn statt der üblichen zwei Jury-Mitglieder des Entertainment-Bereichs saßen dort auf einmal zehn.
Schauspieler Michael Heuel verwandelt sich dann in Professor Tempus.
Schon am nächsten Tag kam dann die E-Mail „Wir haben uns für dich entschieden.“ „Da musste ich mich erstmal setzen“, lacht Michael Heuel. Statt aber dieses außergewöhnliche Angebot anzunehmen, musste er absagen. „13 Wochen hätte ich meine Familie dann nicht gesehen, das hätte ich nicht aushalten“, erzählt der Gerlinger. Denn nach seiner Zeit an der Ostsee hätte er sofort seinen Koffer packen müssen, um für die AIDA zu proben.

Trotz seiner Absage kam dann aber doch ein Anruf. Scheinbar hatte er die Jury so begeistert, denn er sollte die Rolle unbedingt besetzen. Die Casting-Direktorin am Telefon sagte Heuel, dass er in den ersten Shows ersetzt werde und somit erst Mitte Januar starten könne. Kombination aus Dinnershow, Theater und Improvisation Und was erwartet die Schiffs-Urlauber im Stück „Time Maschine“? „Ein Theater mit einer Mischung aus Steampunk und Jules Verne“, berichtet Michael Heuel. Das Stück spielt im gleichnamigen Restaurant „Time-Machine“ und kombiniert Dinnershow, Theater und Improvisation. Unterstützt wird Heuel dabei von zwei amerikanischen Akrobaten. Ein solches Format hat es auf einem Kreuzfahrschiff noch nie gegeben.

„Es fühlt sich echt und wirklich an, als ob man Teil der „Time Machine“ sei, als würde man tatsächlich in fremde Welten abtauchen“, erzählt Heuel begeistert von den großen Bildschirmen im Restaurant. Dort wird eine Unterwasserwelt nachgestellt, die einen mit auf Tauchgang nimmt. „Hier betreten Gäste eine Welt voller Wunder, Verrücktheiten und Überraschungen“, freut sich der Schauspieler.
Nicht nur das Theaterstück, sondern aus das Restaurant heißt "Time Machine".
Eineinhalb Stunden dauert das Programm – und das zweimal am Abend, sechs Tage die Woche, bis Ende April. „Eine lange Zeit, aber meine Familie kommt zwischendurch zu Besuch“, freut sich der Schauspieler.

Drei Monate schippert er auf hoher See und fährt die Kanaren an. In den letzten zwei Wochen seines Vertrages geht es dann Richtung Mittelmeer, bevor er wieder ins Sauerland zurückkehrt. Aber nicht für lange Zeit. Denn dann geht es für ihn wieder auf das Piratenschiff an der Ostsee.
Ein Artikel von Christine Schmidt

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