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Wenden, 26.11.2020

Investitionssumme von mehr als 20 Millionen Euro

Mammut-Projekt der Caritas wächst in Wenden

Mehr als 20 Millionen Euro werden in den Bau des neues Caritas-Zentrums in Wenden investiert.
Mehr als 20 Millionen Euro werden in den Bau des neues Caritas-Zentrums in Wenden investiert.
privat
Wenden. Mehr als 10.000 Kubikmeter bewegter Boden und Felsen sowie tausende betonierte Steine lassen keinen Raum für Spekulationen: Am Altenhofer Weg entsteht etwas Großes. Mit der Grundsteinlegung des Ersatz-Neubaus geht der Caritasverband Olpe einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsweisendes Caritas-Zentrum. In drei Jahren soll die komplette Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Das Vorhaben dauerte deutlich länger als 2010 prognostiziert. Hieß es bei dem Spatenstich vor exakt einem Jahr noch: „Was lange währt, wird endlich gut“, heißt es heute: Den Bau-Blick geschärft, um neuen Herausforderungen begegnen zu können. Denn auch unter den derzeitigen Pandemie-Gesichtspunkten soll die künftige Einrichtung am Altenhofer Weg in Wenden vor allem eins leisten: „Eine sichere Versorgung der uns anvertrauten Menschen“, bekräftigte Zentrumsleiterin Silke von Bültzingslöwen.

Mit der symbolischen Grundsteinlegung des barrierefreien Neubaus (5.800 m² auf fünf Ebenen) wurde jetzt im „Corona-konformen“ Beisein weniger Akteure ein weiteres Zeichen für das bislang größte Bauprojekt des Caritasverbandes Olpe gesetzt.

Größte Bauprojekt 

Mehr als 20 Millionen Euro investiert der Caritasverband Olpe über seine Tochtergesellschaft AKC (Alten- und Krankenhilfe der Caritas) am Altenhofer Weg. „Das Geld fließt aber nicht nur in den Neubau, sondern kommt auch dem Rückbau und der Sanierung der Altbestände zugute“, machte Christoph Heuel, Aufsichtsratsvorsitzender der AKC, deutlich.


Während im Untergeschoss des Neubaus die Verbundsküche des Caritasverbandes Olpe entsteht, wird im Geschoss darüber das Foyer mit öffentlich zugänglicher Cafeteria sowie die Tagespflege beheimatet.

Neues Zuhause für 80 Bewohner

Apropos Heimat: Der eigentliche Kernbereich der vollstationären Pflege, schenkt demnächst 80 Bewohnern ein neues Zuhause. Die Errichtung eines speziell auf die Bedürfnisse von Demenzkranken ausgerichteten Bereichs – inklusive eines geschützten Demenzgartens – werde hier realisiert, so die Verantwortlichen. Einzug in die Bestandsgebäude werden auch weitere Angebote wie Caritas-Aufwind halten. Auch Angebote wie „Service- oder Appartementwohnen“ bzw. „Wohngemeinschaften“ werden integriert. Optionen einer eigenen Kurzzeitpflege werden geprüft.

Stets seien neueste Entwicklungen und Erkenntnisse in die Bauplanung mit eingeflossen. „Nach wie vor stehen wir in engem Kontakt mit unserem Architekten und unseren Bauträgern, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein“, betonte auch Caritas-Vorstand Christoph Becker.

So trägt künftig eine moderne Schließanlage mit Gegensprechanlage zur Sicherheit aller bei und sorgt für die reibungslose Abwicklung eines Betretungsverbotes bei sich schnell verändernden Voraussetzungen.


Auch gewährleisten die einzelnen Räume und Zimmer, das immobile Bewohner im Falle einer Quarantänesituation problemlos in Niederflurbetten in andere Bereiche gebracht werden können. Um Gottesdienste oder andere einrichtungsbezogene Informationen empfangen zu können, werden alle Bewohnerzimmer mit Fernsehern ausgestattet.

Zukunft, Aktivität, Dynamik und Fortschritt

Die Unterteilung der beiden Bewohneretagen in kleinere, leicht abtrennbare Einheiten und die Gestaltung von Gemeinschaftsbereichen ermöglicht persönliche Begegnung ebenso wie Rückzug in die Privatsphäre.

So sind die Worte von Bürgermeister Bernd Clemens mehr als zutreffend, wenn er auf den Ursprung einer Grundsteinlegung verweist, die „dem Glück Raum bieten“ soll. „Hier werden sich Generationen wohl und beheimatet fühlen. Dieser symbolische Akt bedeutet Zukunft, Aktivität und Dynamik und steht für den Fortschritt in unserer Gemeinde.“

Michael Kleineidamm, leitendender Pfarrer des Pastoralverbundes „Wendener Land“, Christoph Heuel, Aufsichtsratsvorsitzender der AKC sowie Bürgermeister Bernd Clemens (v.li.) beim symbolträchtigen Einmauern der Zeitkapsel mit bedeutungsvollem Inhalt in den Grundstein.

Zum weiteren Timing: Mitte 2022 soll der Neubau in Betrieb genommen werden. Im Anschluss werden dann die Bestandsgebäude reduziert und weiterhin benötigte Teile saniert. In gut drei Jahren, so hoffen die Akteure, sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein. Der Grundstein ist gelegt…

(LP)

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