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Wenden, 14. August 2019

Schon mit dritter Generation auf der Kärmetze dabei

Familie Burghard sorgt seit 50 Jahren für das Riesenrad auf der Wendener Kirmes

Michael Burghard vor dem Columbia-Rad.
Michael Burghard vor dem Columbia-Rad.
Foto: Jana Heinemann
Wenden. Seit 50 Jahren besucht die Schaustellerfamilie Burghard die Wendener Kirmes und gehört mit ihrem Riesenrad zu den Aushängeschildern der Kärmetze. Schon von weitem kann man das 38 Meter hohe Riesenrad sehen und gerade abends fällt es dank der farbenfrohen Beleuchtung direkt ins Auge.

Viele Kirmesbesucher freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf die Fahrt mit der einmaligen Aussicht über das komplette Kirmesgelände. Seit über 100 Jahren stellt die Firma Burghard-Kleuser nun schon die zwei Riesenräder „Roue parisienne“ und „Columbia Rad lll“ auf allen möglichen Volksfesten aus.

„Mein Opa war schon 1969 auf der Wendener Kirmes mit einem unserer Riesenräder“, erzählt der 19-jährige „Junior-Chef“ Michael Burghard. Er hat das Schausteller-Gen quasi im Blut: „Ich bin schon mein ganzes Leben lang mit meiner Familie auf die verschiedenen Feste gefahren und jetzt seit einem Jahr voll dabei.“ „Nie über eine andere Berufswahl nachgedacht“ Im vergangenen Jahr hat der 19-Jährige mit dem Abitur seine Schulausbildung abgeschlossen. Doch trotz Internatsbesuchs hatte er an den Wochenenden und vor allem in den Ferien fast immer Zeit, um seiner Familie mit den Riesenrädern zu helfen. Trotz guter Schulausbildung war für Burghard klar, dass er in den Familienbetrieb mit einsteigt: „Ich habe nie über eine andere Berufswahl nachgedacht.“

„In das Leben als Schausteller muss man einfach hineingeboren werden. Es macht mir einfach Spaß und man sieht viel von der Welt und kommt weit rum“, schwärmt der 19-Jährige. Mit diesem Beruf Hobbies nachzugehen, ist nicht immer einfach, „aber irgendwie klappt das immer“, so Burghard. In der Winterzeit ist das sowieso kein Problem. Da werden Reparatur- oder Malerarbeiten an den Riesenrädern vorgenommen, mehr nicht.In Wenden war Burghard schon oft mit dabei. „Die Wendsche Kärmetze gefällt uns immer gut, vor allem, dass der Montag frei ist und man Zeit hat, nach dem anstrengenden Wochenende ein bisschen zu entspannen.“ Die Arbeitszeiten erstrecken sich oft bis in die frühen Morgenstunden, wobei es meistens vormittags schon losgeht. „Manchmal dauert es bis 4 oder 5 Uhr morgens, bis man endlich im Bett liegt“, erzählt Burghard von langen Kirmes-Tagen. Regen schlecht fürs Geschäft Der Betrieb Burghard-Kleuser ist mit seinem Columbia-Rad längst „Kult“ auf der Wendener Kirmes. Das Riesenrad ist das Fahrgeschäft für die ganze Familie. Ob jung oder alt, mit dem atemberaubenden Ausblick über das Festgelände zieht es jede Menge Kunden an. Das einzige Problem, das einem erfolgreichen Wochenende für die Schausteller-Familie im Weg stehen könnte, ist das Wetter. „Wenn es regnet, haben wir nicht so viele Kunden und der Abend ist auch schneller vorbei“, sagt Burghard. Stress kommt nur selten aufDer Umgang mit den anderen Schaustellern ist immer freundschaftlich und unkompliziert. „Die meisten kennt man einfach mit der Zeit und man hat guten Kontakt.“ Die einzige Situation, in der Stress aufkommen kann: wenn die Zeit zum Aufbauen immer knapper wird und der Aufbauplatz sehr eng ist.  

Michael Burghard und seine mitgereisten Mitarbeiter freuen sich sehr auf die vier Tage in Wenden, auf die vielen Kirmesbesucher und viele spannende Erlebnisse rund um das „Columbia Rad lll“.
Ein Artikel von Jana Heinemann

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