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Olpe, 23. Juli 2020

Olper Elterninitiative verwirklicht besonderes Projekt

Vom Ümmerich zur Burg Bilstein: Heimatspielplatz sucht seinesgleichen

Strahlende Gesichter gab es bei der Eröffnung, als symbolisch ein rotes Band zerschnitten wurde.
Strahlende Gesichter gab es bei der Eröffnung, als symbolisch ein rotes Band zerschnitten wurde.
Foto: Sigrid Mynar
Olpe. Bei der Spielplatzeröffnung am Donnerstagvormittag, 23. Juli, strahlte die Sonne mit Claudia Dietzmann, Vorsitzende der Elterninitiative „HeimatflOEhe“, um die Wette. Die Initiative hat diesen ganz besonderen „Heimatspielplatz“ an der oberen Eichhardt erdacht, geplant und umgesetzt.

Nicht nur die Initiative der Eltern unterscheidet die „Spiel- und Bildungslandschaft“ auf 1.500 Quadratmetern von allen anderen Plätzen. Auch der direkte Bezug zur Heimat, der hier kindgerecht erlebbar gemacht worden ist, sucht seinesgleichen.

Alle Kommunen des Kreises Olpe sind mit ihren Wahrzeichen und Besonderheiten bespielbar umgesetzt: Die Atta-Höhle, die Wendener Hütte, der Schlüsenpfad in Drolshagen, der Panoramapark, Sauerland-Höhenflug (Finnentrop), die Burg Bilstein und Olpe mit Ümmerich, Biggesee und Skigebiet Fahlenscheid.Durch die Hanglage war es einfach, die Mittelgebirgslandschaft nachzubilden. „Wanderwege“ verbinden die regionalen Besonderheiten miteinander. Berge und Täler können „im Kleinen“ erwandert, beklettert und bestaunt werden, berichtete Claudia Dietzmann voller Stolz. Dass dies so anschaulich gelungen ist, ist der im Mai 2018 gegründeten Elterninitiative zu verdanken. 23 Familien im Umfeld Eschenweg/Kiefernweg hatten in Nachbarschafts-Workshops die Ideen erarbeitet.

Durch die Einbindung von Besonderheiten ihrer Heimat sollen Motivation und Neugier der Kinder auf Tradition und Geschichte geweckt werden. Bei der Konzeption des Platzes hatte die Elterninitiative nicht auf Vorbilder zurückgreifen können, „denn so etwas gab es nach unserer Kenntnis noch nicht“, erzählte die Vorsitzende. Inzwischen habe man schon Anfragen aus anderen Landesteilen erhalten und die Planungsunterlagen zur Verfügung gestellt.Eigenanteil durch Spenden gedecktDieser Ort für Begegnung, Spiel und zum Erleben der Heimat sei wirklich super gelungen, war das begeisterte Urteil der Eröffnungsgäste. Das rechtfertige auch die Förderung aus Mitteln des Heimatförderprogramms NRW, die 90 Prozent der Kosten (237.403 Euro) abdeckt.

Für den verbleibenden Eigenanteil von immerhin 26.379 Euro mussten Spende akquiriert werden. „Auch das ist mit Elternengagement gelungen“, so Claudia Dietzmann. Sie bedankte sich bei allen Sponsoren - insbesondere beim Land NRW, das bei der Eröffnung von MdL Jochen Ritter repräsentiert wurde.Auch die Stadt Olpe, vertreten durch den Ersten Beigeordneten Thomas Bär, die Technische Beigeordnete Judith Feldner und die Amtsleiter Bernd Sundermann und Michael de Ryck, war von Beginn an mit im Boot und übernimmt zukünftig die Pflege des Platzes.

Symbolisch wurde zur Eröffnung das rote Band zwischen „Biggesee und Wendener Hütte“ durchgeschnitten, bevor es dann wenige Schritte weiter zum Ümmerich ging, wo ein Kugelfang mit Sitzbänken und ein Stehtisch unter Bäumen zum Verweilen einladen.
Ein Artikel von Sigrid Mynar

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