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Olpe, 27. Juli 2017

Volksbank spendet Erlös aus Waffelverkauf ans Olper Tierheim

Regionalmarktleiter Ralf Wildraut und überreichte den Spendenerlös in Höhe von 500 Euro an Elke Stellbrink (Mitte) und Roswitha Blum vom Tierheim Olpe.
Regionalmarktleiter Ralf Wildraut und überreichte den Spendenerlös in Höhe von 500 Euro an Elke Stellbrink (Mitte) und Roswitha Blum vom Tierheim Olpe.
Foto: privat
Die Volksbank hat Spendenerlös aus ihrem Waffelverkauf in voller Höhe an das Tierheim Olpe weitergegeben. Unter dem Namen „Bank & Bakery“ hatte die Genossenschaftsbank auf dem Olper Stadtfest in ihren Räumlichkeiten an der Frankfurter Straße wieder frische Waffeln mit verschiedenen Toppings angeboten.

Ob mit heißen Kirschen, Eierlikörsahne, Krokant oder einfach nur mit Zucker oder Sahne – für jeden Geschmack war das Passende dabei. 20 Mitarbeiter stellten sich dabei sonntags ehrenamtlich in den Dienst des Nächsten und backten und verkauften jede Menge Leckereien für den guten Zweck. Aufgerundet kamen auf diesem Wege 500 Euro zusammen, die Regionalmarktleiter Ralf Wildraut an Elke Stellbrink und Roswitha Blum vom Tierheim Olpe übergab.

„Wir freuen uns riesig über die Unterstützung und haben auch schon viele Ideen für die Verwendung“, waren sich die Vorstandskolleginnen einig. Schließlich müssen die Tiere versorgt werden: Das bedeutet Futterkosten und vor allem hohe Tierarztkosten. „Die Tiere kommen häufig krank oder verletzt zu uns, Fundtiere müssen kastriert werden. In einzelnen Fällen brauchen wir auch schon mal einen Trainer, um einem gepeinigten Hund sein Hundeleben zurückgeben zu können“, brachte es Elke Stellbrink abschließend auf den Punkt. Tierschutzverein Olpe 1966 gegründet „Tierschutz beginnt nicht im Tierheim, sondern in den Köpfen der Menschen“, teilt die Volksbank mit. Bereits im Jahr 1966 wurde der Tierschutzverein Olpe ins Leben gerufen. Die Aufgaben sind vielfältig, die Mitarbeit ehrenamtlich. „Oft rufen Bürger an und machen uns auf Missstände aufmerksam. Der Tierschutzverein hat zwar keine rechtlichen Befugnisse, aber wir arbeiten mit dem Kreisveterinäramt und den Ordnungsämtern zusammen und vermitteln den jeweiligen Fall weiter“, erklärte Vereinsvorsitzende Elke Stellbrink.

„Wir kümmern uns intensiv um unsere Tiere, zu denen ja auch Abgabetiere gehören und Tiere, die wir aus einer schlechten Haltung herausholen konnten. Sie werden vernünftig untergebracht und medizinisch versorgt, später müssen wir für sie ein neues, artgerechtes Zuhause finden. Und nicht zuletzt greifen wir mit unserer Öffentlichkeitsarbeit Tierschutzthemen auf, machen auf Probleme aufmerksam und beziehen Stellung, wie jetzt zum Beispiel bei der Kastrationspflicht für Katzen“, ergänzte Kassiererin Roswitha Blum.
(LP)

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