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Olpe, 03.01.2021

Zufahrtstraßen durch Polizei gesperrt

Update: Tagesgäste sorgen für Verkehrschaos am Fahlenscheid

Besucher, die aufgrund der gesperrten Straßen nicht bis zum Skigebiet Fahlenscheid vordringen konnten, parkten, wie hier in Oberneger, in Anliegerstraßen sowie Wald- und Forstwegen und rodelten auf privaten Wiesen.
Besucher, die aufgrund der gesperrten Straßen nicht bis zum Skigebiet Fahlenscheid vordringen konnten, parkten, wie hier in Oberneger, in Anliegerstraßen sowie Wald- und Forstwegen und rodelten auf privaten Wiesen.
Sigrid Mynar
Olpe. Rund um das Skigebiet Fahlenscheid ist es am Sonntag, 3. Januar, erneut zu einem Verkehrschaos durch eine große Zahl an Tagestouristen gekommen, die dort die winterliche Landschaft genießen wollten. Beamte der Kreispolizeibehörde Olpe und des Verkehrsdienstes war vor Ort, um den Verkehr umzuleiten. Die Zufahrtstraßen wurden gesperrt.

Da der Parkplatz am Skigebiet durch zahlreiche auswärtige Gäste bereits früh gefüllt war, parkten weitere Besucher am ersten Januar-Wochenende beidseitig entlang der K18 - auch im Park- und Halteverbot, wodurch die Durchfahrtmöglichkeiten für den fließenden Verkehr erheblich beeinträchtigt wurden.

Durch die große Zahl an parkenden Fahrzeugen wichen neu ankommende Besucher auf Wald- und Forstwege sowie auf umliegende Ortschaften wie Oberveischede und Kruberg aus, von wo aus sich die Touristen zu Fuß auf den Weg in das gesperrte Skigebiet machten. Dabei stellten sie eine zusätzliche Beeinträchtigung des Verkehrs dar, da diese Besucher an der Straße entlang liefen. Einige Autofahrer haben sich anhand der Verkehrslage zu riskanten Wendemanövern auf der Kreisstraße hinreißen lassen.


Beamte der Kreispolizeibehörde Olpe und des Verkehrsdienstes sind seit den Morgenstunden des Sonntag, 3. Januar, vor Ort, um den Verkehr umzuleiten und weitere Ankömmlinge davon abzuhalten, ihre Autos wild zu parken.

Mehr als zwei Kilometer Stau auf der B55

Auf der B55 zwischen Olpe und Oberveischede staute sich der Verkehr durch die weiter anreisenden Tages-Touristen mehr als zwei Kilometer weit. Umliegende Zufahrten zum Skigebiet, wie vom Kreisel Rother Stein aus, wurden von der Polizei gesperrt.

Die Bauern hätten laut Auskunft der Polizei bereits selbst gehandelt und einige Wald- und Forstwege mit Strohballen und Totholz abgesperrt, um weitere Besucher davon abzuhalten dort zu parken. Auch Anwohner der umliegenden Ortschaften hatten ihre Grundstücke oftmals bereits mit Zäunen gegen Wildparker abgesichert.

Um weite Wege zu vermeiden seien einige Schnee-Begeisterte auf private Wiesen ausgewichen, wo sie ohne Erlaubnis der Bauern rodelten. Anzeigen wegen Sachbeschädigung seien teilweise bereits ausgestellt und seien anhand der notierten Kennzeichen auch im Nachhinein für die Halter noch zu erwarten, wie die Kreispolizeibehörde mitteilte.


Die Tages-Touristen reisten zum größten Teil aus dem Rheinland und Ruhrgebiet an; einheimische Kennzeichen würden kaum zu den Besuchern zählen, so die Kreispolizeibehörde. Innerhalb von 10 Minuten seien von den Beamten mehr als 160 ankommende Fahrzeuge gezählt worden.

Skilift und Gastronomie geschlossen

Obwohl der Skilift und die Gastronomie aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen sind, kommen seit Weihnachten täglich zahlreiche Besucher zum Fahlenscheid, um zu rodeln oder zu wandern.

Kurz nach Weihnachten hatte das Ordnungsamt Olpe kurzfristig den Parkplatz gesperrt, um die Menschen von einem Besuch des gesperrten Skigebietes abzuhalten. Viele angereiste Besucher ignorierten die angebrachten Hinweisschilder allerdings und parkten trotzdem auf dem gesperrten Parkplatz und angrenzenden Wegen und Straßen.

Aufgrund des überfüllten Parkplatzes am Skigebiet wichen Besucher auf umliegende Wald- und Forstwege aus.

Auf der Facebook-Seite des Skigebietes bat Familie Stinn als Betreiber des Skigebiets Fahlenscheid bereits an Silvester darum, auch andere Ausflugsziele anzusteuern und auf andere Möglichkeiten auszuweichen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.


Es habe bereits Ärger durch die Falschparker, Wildpinkler und Anfeindungen gegeben. „Respektiert die Bitte, aktuell Zuhause zu bleiben, oder andere nicht stark frequentierte Orte zu besuchen. So bleibt uns allen eine Menge Ärger erspart“, heißt es in dem Beitrag.

Ähnliche Szenen wie am Fahlenscheid spielten sich in den vergangenen Tagen bereits auch in anderen Skigebieten wie in Winterberg und in Wilde Wiese ab.

Auch an der Hohen Bracht war der Parkplatz bereits früh gefüllt.

Jannik Fischbach hat in einem Video auf Facebook das „Winterchaos in Olpe“ dokumentiert. Schautr mal rein:

Ein Artikel von Ina Hoffmann

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