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Olpe, 19. Januar 2018

DHPV zeichnet Christoph Maria Herbst aus

Rüdiger Barth nimmt Ehrenpreis als „Stromberg“-Stellvertreter entgegen

Rüdiger Barth mit dem stellvertretendem Vorsitzenden des DHPV Erich Lange (links).
Rüdiger Barth mit dem stellvertretendem Vorsitzenden des DHPV Erich Lange (links).
Foto: privat
Olpe/ Berlin. In diesen Tagen wurden in Berlin im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und seiner Stiftung die DHPV-Ehrenpreise vergeben. Vor Ort: Rüdiger Barth, Leiter des Kinder- und Jugendhospiz´ Balthasar in Olpe - als Stellvertreter für Schauspieler Christoph Maria Herbst.

Ausgezeichnet wurden Menschen, die die Hospizidee durch ihr Engagement bereichern und bekannter machen. Einer der Preisträger war in diesem Jahr Christoph Maria Herbst, der den Ehrenpreis in der Kategorie „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ erhielt. Herbst erlangte unter anderem als Hauptdarsteller der Büro-Sitcom „Stromberg“ Berühmtheit. Damit würdigt der DHPV seine Unterstützung des Projektes „Letzte Lieder & Geschichten am Lebensende“ und vor allem sein Engagement im und für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe, dessen Pate Herbst seit 2011 ist.

Da er selbst nicht in Berlin sein konnte, bat Christoph Maria Herbst Rüdiger Barth, Leiter des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar, den Preis stellvertretend für ihn entgegenzunehmen und seinen Dank und seine Freude auszurichten: „Es freut mich vor allem für die Anerkennung, die diese wichtige Arbeit dadurch erfährt. Zumal ich so einmal mehr darauf aufmerksam machen kann, wie viel man aus den Begegnungen mit den schwerstkranken Kindern und Jugendlichen mitnimmt und dass auch in einem solchen Hospiz das Leben und nicht die Krankheit im Vordergrund steht.", lies er durch Rüdiger Barth verlesen. "Unvoreingenommer Umgang"In seiner anschließenden Laudatio auf den Preisträger hob Barth dessen unermüdlichen Einsatz für Deutschlands ältestes Kinder- und Jugendhospiz hervor und dankte ihm zudem für seine herzliche und unbefangene Art: „Sein unvoreingenommener Umgang mit den kranken Kindern und Jugendlichen, aber auch mit den Geschwistern und Eltern bei uns im Kinder- und Jugendhospiz hat alle beeindruckt. Ich bedanke mich – ausdrücklich auch im Namen der Familien und Mitarbeiter in Balthasar – für seine große Hilfe und wir alle freuen uns auf die weitere, freundschaftliche Zusammenarbeit und Patenschaft.“ 
(LP)

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