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Olpe, 27.07.2021

Einmaliges Angebot im Kreisgebiet

Olper Friedhofsmobil seit 2010 auf Tour – viele Stammgäste nutzen Service

Heinrich Maiworm (links), Michael Hochstein und Karin Blumentrath (rechts) mit einigen Fahrgästen des Olper Friedhofsmobils.
Heinrich Maiworm (links), Michael Hochstein und Karin Blumentrath (rechts) mit einigen Fahrgästen des Olper Friedhofsmobils.
Wolfgang Schneider
Olpe. Der runde Geburtstag des Olper Friedhofsmobils war vor einem Jahr. Damals fuhr der Kleinbus wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht. Inzwischen gibt es wieder die wöchentlichen Touren zum Olper Kommunalfriedhof. Und so lud das DRK-Mehrgenerationenhaus für Montagnachmittag, 26. Juli, ein, um auf das erfolgreiche Projekt zurückzublicken. „Das ist dann der Geburtstag zehn plus eins“, scherzte Karin Blumentrath vom DRK.

Genau am 26. Juli 2010 startete das Friedhofsmobil zu seiner ersten Fahrt. Das Prinzip ist in den elf Jahren ebenso erfolgreich wie unverändert: Seniorinnen und Senioren, die das Grab eines Angehörigen besuchen wollen, melden sich mit ihrem Fahrtwunsch.

Fahrer von Beginn an

Heinrich Maiworm, von der ersten Stunde an Fahrer des Kleinbusses, plant aufgrund der Anmeldungen die Fahrtroute, holt die Senioren zu Hause ab und fährt sie zum Friedhof. Wenn das Gehen Probleme macht, begleitet er sie auf Wunsch bis zum Grab und zurück zum Bus. Anschließend werden die Fahrgäste wieder nach Hause gebracht.

Diesen im Kreis Olpe einmaligen Service gibt es vom Frühjahr bis zum Herbst an jedem Montagnachmittag. In der Regel ist das Friedhofsmobil zwischen 16 und 18 Uhr auf Tour. „Im Lauf der Jahre hat sich ein fester Kreis von Fahrgästen gebildet, die das Angebot regelmäßig nutzen“, berichtet Karin Blumentrath. Sie nimmt unter Telefon (02761) 2643 oder per E-Mail an blumentrath@kv-olpe.drk.de die Anmeldungen von Fahrgästen entgegen.

Soziale Kontakte

Der Neunsitzer ist an fast jedem Fahrtag gut besetzt. „Wenn es mit einer Fahrt nicht mehr ausreichen sollte, organisiere ich auch eine zweite Tour“, verspricht Fahrer Heinrich Maiworm. Er sitzt fast jeden Montag hinterm Steuer und muss nur ganz selten eine Aushilfe organisieren. „Die Aushilfsfahrer stellt dann der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Olper Senioren“, so Maiworm.


Ihm macht der ehrenamtliche Job Spaß. „Es geht den Leuten nicht nur um den Besuch am Grab, sondern auch um die sozialen Kontakte und das Gespräch während der Fahrt. Und da weiß ich, dass ich das gut kann.“

Hochstein brachte Idee mit

Die Fahrgäste sind meist jenseits der 80 und fast durchweg Frauen. Viele schaffen den langen Weg zum Friedhof nicht mehr zu Fuß, haben kein Auto zur Verfügung, keine Angehörigen, die sie fahren könnten. Oder die Rente ist zu knapp, um sich eine Taxifahrt leisten zu können. Für sie alle ist das kostenlose Friedhofsmobil ein wichtiges Angebot. Um das auch weiterhin anbieten zu können, freut sich das DRK über Spenden.

Initiator des Friedhofsmobils war seinerzeit Michael Hochstein. Der Gärtnermeister aus Olpe las in einem Café in Köln einen Artikel über ein Friedhofsmobil und dachte sich: „So etwas brauchen wir auch in Olpe.“ In seiner Gärtnerei hatte und hat er mit vielen Kunden zu tun, die wegen Alter, Gehbehinderung oder aus sonstigen Gründen keine Gelegenheit haben, selbstständig auf den Friedhof zu kommen.


Mit dem DRK war vor elf Jahren dann schnell eine Organisation gefunden, die die Idee in die Tat umsetzte – und bis heute dafür sorgt, dass das Friedhofsmobil jeden Montag seine Tour fährt.

Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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