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Olpe, 20. Oktober 2017

Kolpingfamilie weiht neugestaltete Gaststätte ein

Diakon Werner Schrage, stellvertretender Vorsitzender Dieter Scholemann, Geschäftsführer Heribert Burghaus, Vorsitzender Joachim Immekus und Schriftführer Michael Hesse bei der Einweihung der umgestalteten Gaststätte im Kolpinghaus Olpe.
Diakon Werner Schrage, stellvertretender Vorsitzender Dieter Scholemann, Geschäftsführer Heribert Burghaus, Vorsitzender Joachim Immekus und Schriftführer Michael Hesse bei der Einweihung der umgestalteten Gaststätte im Kolpinghaus Olpe.
Foto: Ina Hoffmann
Olpe. Die Kolpingfamilie Olpe hat am Donnerstagabend, 19. Oktober, die abgeschlossene Modernisierung der Gaststätte im Kolpinghaus gefeiert. Zahlreiche Vereinsmitglieder und Freunde waren gekommen, um gemeinsam die neugestalteten Räumlichkeiten zu begutachten.

Das Kolpinghaus gehört seit seiner Erbauung im Jahr 1959 der Olper Kolpingfamilie. „Alles, was an Einnahmen reinkommt, wird auch wieder in das Haus investiert“, so Vorsitzender Joachim Immekus. So wurde das Haus in den vergangenen Jahren immer wieder modernisiert und umgebaut: vor 14 Jahren entschloss man sich, das vordere Restaurant anzubauen, die Säle wurden modernisiert, der Eingang wurde behindertengerecht umgestaltet. Umfangreiche ModernisierungMitte des vergangenen Jahres überlegte die Kolpingfamilie, die Regalwand hinter der Theke in der Gaststätte umzugestalten. „Immerhin stammte das Schätzchen aus Eiche rustikal noch aus den Anfangszeiten im Jahr 1959“, so Immekus. Nach ersten Gesprächen mit den ausführenden Architekten des Architekturbüros Stier aus Siegen, wurde schnell klar, dass eine umfassende Umgestaltung des gesamten Gaststättenbereichs sinnvoll wäre. „Also entschieden wir uns dafür, alles auf einen Schlag neu zu machen. Ganz oder gar nicht“, erinnert sich der Vorsitzende.

Anfang August wurde die Gaststätte für drei Wochen geschlossen. Innerhalb von nur 13 Arbeitstagen wurden alle erforderlichen Arbeiten durchgeführt. So wurde die vor 35 Jahren eingebaute dunkle Balkendecke wieder ausgebaut und so die helle Stuckdecke aus der Erbauerzeit wieder sichtbar. Die Elektrik wurde erneuert, ein neuer Fußboden verlegt, Wände gestrichen, neue Möbel gekauft und eine neue Theke installiert.
Hinter dieser steht seit 18 Jahren das Pächter-Ehepaar Sarac. „Dass sie schon so lange Pächter bei uns sind, freut uns sehr. Sie haben dazu beigetragen, dass das Kolpinghaus als Gaststätte in Olpe und Umgebung bekannt und anerkannt ist“, so Immekus. Herzstück des neu gestalteten Gastraums ist die neue Regalwand hinter der Theke. Der Hintergrund besteht aus beleuchteten Salzsteinen und verbreitet so ein angenehmes Licht.
Insgesamt investierte die Kolpingfamilie rund 90.000 Euro in den Umbau der Gaststätte. „Wir sind uns sicher, dass die Modernisierung eine zukunftsweisende Investition ist und wir auf viele weitere erfolgreiche Jahre hoffen dürfen“, so Immekus.

Während der Feierstunde segnete der Präses der Olper Kolpingfamilie, Diakon Werner Schrage, die Räumlichkeiten.
Ein Artikel von Ina Hoffmann

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