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Olpe, 03. Juni 2020

„Wir wollen wieder spielen“

Kinder werden ungeduldig: Oberveischeder Spielplatz soll öffnen

Mit einem Banner fordern die Kinder die Öffnung des Spielplatzes.
Mit einem Banner fordern die Kinder die Öffnung des Spielplatzes.
Foto: Sigrid Mynar
Oberveischede. In Zeiten der Einschränkungen durch Corona wächst in Oberveischede die Ungeduld, den neu gestalteten Spielplatz am Göterberg endlich auch nutzen zu dürfen. Das zeigten am Dienstag, 2. Juni, etliche Kinder mit einem großen, selbst gestalteten Plakat. „Wir wollen wieder spielen“ heißt es darauf.

Zum Hintergrund:  Im Rahmen des städtischen Spielplatzkonzepts ist der Spielplatz am Göterberg seit dem 19. Juni 2019 gesperrt. Es wurde damit begonnen, die in die Jahre gekommenen Spielgeräte abzubauen. Schon im November 2019 kam dann die neue „Räuberburg“ an ihren Platz und weitere kleine Spielgeräte und eine Sitzgruppe wurden aufgestellt.

Rund 55.000 Euro ließ sich die Stadt die Ertüchtigung des Spielplatzes kosten. Schon da war dazu auf der Oberveischeder Internetseite zu lesen, dass sich die Fertigstellung bis in den Frühsommer 2020 hinziehen würde. Spielplatz wird zum Sehnsuchtsort Der Blick durch den Bauzaun hat inzwischen zahlreiche Kinder das Herz schwer gemacht, denn in der Zeit, wo die Grundschulen nur sporadisch besucht werden können und auch die Kindergärten ihren Betrieb nur eingeschränkt aufgenommen haben, wurde der einzige Spielplatz im Dorf mit seiner Räuberburg zum Sehnsuchtsort.

„Warum dürfen wir da nicht spielen, es ist doch alles fertig?“ Diese Frage beschäftigt Kinder,  Eltern und Großeltern. In informellen Gesprächen mit Bauhofsmitarbeitern vor Ort hatten sie erfahren, dass der Platz wohl erst in den Sommerferien freigegeben würde. Diese Aussicht erzeugte das Unverständnis, das jetzt am Bauzaun vor dem Spielplatz plakatiert wurde. In etwa 14 Tagen soll geöffnet werden Auf telefonische Nachfrage von LokalPlus bedauert Bürgermeister Peter Weber, dass die Eltern sich mit ihren Fragen nicht an die zuständigen Stellen im Rathaus oder den Ortsvorsteher gewandt hätten. Er selbst habe von dem Unmut bisher nichts gewusst.

Weber zeigte Verständnis dafür, dass die Kinder die Öffnung kaum noch abwarten können, zumal das Ergebnis hinter dem Bauzaun wirklich verlockend sei. „Wir haben das Ziel, den Platz in etwa 14 Tage freigeben zu können. Es hängt letztlich vom Rasen ab, der ausreichend verwurzelt sein muss, um spielenden Kindern standzuhalten.“ Michael de Ryck, Leiter des Baubetriebshofs der Stadt Olpe, erklärt dazu: „Vor dem Winter und während der üblichen Frostperiode machte die Rasen-Einsaat keinen Sinn. Danach haben wir das sofort gemacht. Aber bis zu einer festen Grasnarbe braucht ein Rasen nun mal Zeit, normalerweise noch deutlich länger, als bis zum Frühsommer, wenn das Ergebnis dauerhaft gut sein soll.“

Seit etwa sechs Wochen werde regelmäßig bewässter und dabei  habe man auch den frühestmöglichen Zeitpunkt für die Öffnung im Blick. „Uns ist klar, dass wir nicht so lange warten können, wie ich das aus fachlicher Sicht gerne tun würde. Als Termin stelle ich mir deshalb den 12. Juni vor“, bestätigte de Ryck, das sei auch mit dem Bürgermeister so abgestimmt. „Ich hoffe, der Rasen hält das dann aus.“
Ein Artikel von Sigrid Mynar

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