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Olpe, 16. Juli 2019

Verein engagiert sich seit zehn Jahren

Kartrennen von „Race4Hospiz“ erbrachte 27.500 Euro für Olper Kinderhospiz „Balthasar“

Scheckübergabe des Vereins „Race4Hospiz“ an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar Olpe: Gerrit Scheil, Heiko Melzow und Hospizleiter Rüdiger Barth (von links).
Scheckübergabe des Vereins „Race4Hospiz“ an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar Olpe: Gerrit Scheil, Heiko Melzow und Hospizleiter Rüdiger Barth (von links).
Foto: Wolfgang Schneider
Olpe. Frohe Gesichter gab es am Dienstagmittag, 16. Juli, im Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ in Olpe. Der Verein „Race4Hospiz“ überbrachte einen Spendenscheck über die stattliche Summe von 27.516 Euro. Das Geld kam beim Langstrecken-Kartrennen zusammen, das der Club aus dem Ruhrgebiet alljährlich in Essen veranstaltet.

Der erste Vorsitzende Heiko Melzow und sein Stellvertreter Gerrit Scheil überreichten den symbolischen Scheck an Hospizleiter Rüdiger Barth. Die drei Männer kennen sich schon lange, denn die Zusammenarbeit zwischen „Balthasar“ und „Race4Hospiz“ wird bereits seit zehn Jahren praktiziert.

Alljährlich am letzten Samstag im Februar richtet der rührige Verein ein Kartrennen auf der Daytona-Kartbahn in Essen aus. Neun Stunden dauert das Rennen, bei dem durchschnittlich 30 Teams an den Start gehen. Zwölf dieser Teams sind Stammgäste und haben bei allen zehn Rennen mitgemacht.Auch Rüdiger Barth hat sich das Spektakel auf der 1.200 Meter langen Kartbahn mit ihren 20 Kurven schon angesehen. „Das ist laut, das riecht nach Benzin. Das ist eine ganz besondere Atmosphäre“, lächelt er. Alles geschieht für den guten Zweck: Die Startgelder der Teams, Erlöse aus Tombola, Essens- und Getränkeverkauf sowie Spenden fließen in den Spendentopf für das Hospiz.

Beim zehnten Benefizrennen im Februar kamen so 27.516 Euro zusammen. Insgesamt sind es in den zehn Jahren knapp über 200.000 Euro, die „Race4Hospiz“ an die Olper Einrichtung überwiesen hat. 20 Clubmitglieder helfen mit „Alle Erlöse kommen zu 100 Prozent dem Hospiz zugute“, versichert Vorsitzender Heiko Melzow. Die 20 Mitglieder des Clubs leisten unzählige ehrenamtliche Einsatzstunden, um die Kartrennen zu organisieren. „Unser Verein ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Aber es war ganz schön schwierig, bis das beim Finanzamt durch war“, so Melzow.

Auch in Zukunft will sich „Race4Hospiz“ weiter für den guten Zweck einsetzen. „Ein Ende der Kartrennen ist nicht in Sicht“, versichert der 2. Vorsitzende Gerrit Scheil.
Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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