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Olpe, 17. Oktober 2019

Ditgitalprojekt

Grundschüler aus Olpe basteln VR-Brillen und produzieren Trickfilme

Mit kleinen Bewegungen erweckten die Kinder die Legofiguren zum Leben.
Mit kleinen Bewegungen erweckten die Kinder die Legofiguren zum Leben.
Fotos: Nils Dinkel
Olpe. Zwölf engagierte Kinder nehmen derzeit am Projekt „Kultur trifft digital“ an der Gallenberg-Grundschule in Olpe teil. Unter anderem basteln sie hier VR-Brillen und erwecken Lego-Steine und -Figuren in digitalen Trickfilmen zum Leben.

„Spielerisch“, so erklärt Projektbetreuerin, Katja Bröckl-Bergner, „sollen Kinder die digitale Welt nicht nur sehen, sondern auch gestalten.“ Seit Montag, 14. Oktober, sitzen die Teilnehmer – trotz Ferien – in der Betreuung der Gallenbergschule. Beim Unterprojekt von „Kultur macht stark“ der Stiftung „Digitale Chancen“ mit Sitz in Berlin bauten die Kinder zunächst VR-Brillen aus Pizzakartons.
Die Teilnehmer mit Katja Bröckl-Bergner (links), Nadine Schröder (hinten rechts) und Romona Wurm (vorne rechts).
In diese setzten sie anschließend Linsen ein. „Damit wird der VR-Effekt erzeugt“, erklärt Bröckl-Bergner, die aus Erdingen (Bayern) in die Kreisstadt reiste. An die Brillen können Smartphones geklemmt werden, womit die Kinder dann in die virtuelle Realität hineinfinden. Seitens der Gallenberg-Schule begleiten Nadine Schröder und Romona Wurm das Projekt, das ganztägig stattfindet. Weltraum-Kunde am Merge-CubeZudem haben die Kinder Merge-Cubes gebastelt, die mithilfe von (teils kostenlosen) Apps zum Leben erweckt werden. Teilweise können Würfel und VR-Brille sogar kombiniert werden. Die Kinder können hier so etwa den Weltraum oder den menschlichen Körper erkunden. Alle Basteleien können die Kinder mit nach Hause nehmen und mithilfe eigener Smartphones – oder denen der Eltern – weiter in die digitale Welt eintauchen.

„Wir essen gemeinsam und wir gehen nach draußen. Die Kinder sind nicht den ganzen Tag auf digitaler Erkundungstour“, so Bröckl-Bergner. Das sei auch nicht zu empfehlen. „Irgendwann kann das Gehirn nicht mehr zwischen virtueller und richtiger Welt unterscheiden“, so Bröckl-Bergner. Projekt-Teilnehmer produzieren TrickfilmeSeit Dienstag, 15. Oktober, schreiben die Kinder Storyboards, bauen Kulissen, Häuser oder Raketen und erwecken Lego-Figuren zum Leben. Ebenfalls mithilfe digitaler Kniffe, mit viel Licht und der Smartphone-Kamera kreieren die Projekt-Teilnehmer gerade Trickfilme. Hier und da ruckelt es teilweise noch etwas oder es üben sich Kinder in Ungeduld. Aber teilweise können sich die kreierten Kurzclips schon sehen lassen.

Die Kinder arbeiten in Kleingruppen zusammen und malen was das Zeug hält, ehe die Figuren durch kleine fotografisch festgehaltene Bewegungen zum Leben kommen. Noch bis Freitag, 18. Oktober, sind die Teilnehmer gefordert. Kinder setzen sich Schwerpunkt auf „digitale Realität“Dem vorhergegangen war vor einigen Wochen ein eintägiger Orientierungs-Parcours, in dem die Kinder vier Stationen in der digitalen Welt erkundeten. Schließlich, so waren sich die Teilnehmer einig, sollte der daran anknüpfende Kurs schwerpunktmäßig auf „digitale Realität“ gerichtet sein.

Das Projekt „Kultur macht Stark“ ist komplett durchfinanziert und für die Eltern und Teilnehmer kostenlos. Es richtet sich an sozial benachteiligte Kinder bis 18 Jahren. Das Equipment sowie die Smartphones und Tablets werden bereitgestellt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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