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Olpe, 03. März 2017

Mobiles BIOTechnikum am Kreishaus in Olpe

Großer Forschungs-Truck lädt zum Experimentieren ein

Im Mittelpunkt der BMBF-Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ steht die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum: ein doppelstöckiger Truck, der Raum eröffnet für Wissenschaft zum Anfassen und den Dialog über die Biotechnologie.
Im Mittelpunkt der BMBF-Initiative „BIOTechnikum: Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ steht die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum: ein doppelstöckiger Truck, der Raum eröffnet für Wissenschaft zum Anfassen und den Dialog über die Biotechnologie.
Foto: privat
Olpe. Gemeinsam mit dem Städtischen Gymnasium Olpe zeigt die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ am Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. März, im Innenhof des Kreishauses Olpe eine interaktive Ausstellung zur Biotechnologie. Im Labor des doppelstöckigen Ausstellungsfahrzeugs können angemeldete Schulklassen praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Dienstag, 14. März, von 16 bis 17 Uhr sind alle interessierten Bürger eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Wirksame Medikamente, moderne Werkstoffe für die Industrie oder einfache Dinge des täglichen Lebens wie Nahrungs- und Waschmittel – das sind Produkte, bei denen kaum jemand an die Biotechnologie denkt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt das mobile Labor der Initiative „BIOTechnikum“ beim Tour-Stopp in Olpe, dass biotechnische Methoden inzwischen aber in viel mehr Branchen zum Einsatz kommen, als den meisten Menschen bewusst ist.
Einblicke in ein chancenreiches Berufsfeld: Bei den Praktika der BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ können sich die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Wissenschaftler selbst als Forscher betätigen und so ein Stück biotechnologischen Forschungsalltag kennenlernen.
Schüler, die wissen wollen, was genau die Biotechnologie überhaupt ist, wie in einem Labor gearbeitet wird und in welchen Branchen sich gute Karrierechancen bieten, können sich am Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. März, informieren. Das mobile BIOTechnikum ist dann auf Einladung des Städtischen Gymnasiums auf dem Innenhof des Kreishauses Olpe in der Westfälischen Straße 75 zu Gast.

Unter dem Motto „Erlebnis Forschung“ eröffnet der auffällige Biotech-Truck auf zwei Ebenen leicht verständliche Einblicke in die Biotechnologie und damit auf Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Gezeigt wird, welche Bedeutung der lebenswissenschaftlichen Forschung schon heute in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt zukommt und welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht. „Biotechnologie zum Anfassen“ für Nachwuchsforscher Im mobilen Ausstellungs- und Experimentierraum arbeiten angemeldete Schulklassen mit Zentrifugen, Pipetten und anderen professionellen Laborgeräten. Dabei lernen sie beispielsweise, welche Funktion Enzymen aus mikrobiellem Lab bei der Käseherstellung zukommt und warum bestimmte Proteine aus biotechnischer Produktion die Reinigungsleistung von Waschmittel verbessern.

Welche Berufe in der Biotech-Branche besonders gefragt sind und welche Ausbildungs- oder Studienwege in Deutschland angeboten werden, berichten die BIOTechnikum-Experten bei einem Karrierevortrag an der Schule. Wissen zum Mitnehmen Neben angemeldeten Schulklassen des Städtischen Gymnasiums sind in Olpe auch alle interessierten Bürger zu einem Besuch im mobilen Labor eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am Dienstag, 14. März, von 16 bis 17 Uhr steht das BIOTechnikum allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissenschaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Tim Fechtner informieren möchten. Die beiden Diplom-Biologen beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Biotechnologie. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung umfasst mehrere Elemente, die unterschiedlich in die Tiefe gehen: In der Wandgestaltung finden sich Kernfragen und Basiswissen, während an Multimedia-Terminals und Tablet-PCs weiterführende Informationen abgerufen werden können. Zahlreiche interaktive Exponate machen die Biotechnologie zudem im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar.
(LP)

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