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Olpe, 28. April 2017

Ultraschalluntersuchung kann Leben retten

Gefäßzentrum Olpe bietet wieder Vorsorgescreening an

Das Team der Gefäßchirurgie freut sich auf viele Besucher zum BAA-Screeningtag: (v.l.) Oberärzte Dr. Henrike Luig und Dr. Thomas Harnischmacher, Chefarzt Dr. Everard V. Braganza, Oberärzte Dr. Anand Esapathi und Dr. Omar Zaidan.
Das Team der Gefäßchirurgie freut sich auf viele Besucher zum BAA-Screeningtag: (v.l.) Oberärzte Dr. Henrike Luig und Dr. Thomas Harnischmacher, Chefarzt Dr. Everard V. Braganza, Oberärzte Dr. Anand Esapathi und Dr. Omar Zaidan.
Foto: privat
Olpe. Seit 2009 organisiert die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin einen bundesweiten Bauchaortenaneurysma-Screeningtag (BAA-Screeningtag). Dabei informieren bundesweit Kliniken und Praxen über das Aortenaneurysma. Auch das zertifizierte Gefäßzentrum Olpe unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Everard V. Braganza beteiligt sich in diesem Jahr wieder an dem Vorsorgetag. Neben einem gut verständlichen Vortrag können Besucher der Veranstaltung die angebotene Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall nutzen. Diese Untersuchung ist schmerzlos und strahlenfrei und sorgt dafür, dass ein Aneurysma frühzeitig erkannt werden kann.

Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader. Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma oder auch abgekürzt BAA). Ein Aneurysma kann plötzlich platzen. In der Folge kommt es dann zur inneren Verblutung. Lange unbemerkt „Das Gefährlichste am Bauchaortenaneurysma ist, dass es vom Patienten lange unbemerkt bleiben kann. Beschwerden treten unter Umständen erst sehr spät auf und werden überwiegend als Rückenschmerzen oder in die Leisten ziehende Schmerzen empfunden. In den Fällen, in denen ein Bauchaortenaneurysma platzt, wird vom Patienten ein unerträglicher Bauchschmerz mit Ausstrahlung in den Rücken, die Leisten, Übelkeit und Brechreiz beklagt. Durch die innere Blutung entsteht eine lebensbedrohliche Situation“, erläutert Dr. med. Anand Esapathi, leitender Oberarzt des Gefäßzentrums am Olper Hospital. Untersuchung gibt Aufschluss „Bei dem Screening wird der Bauch abgetastet und eine kurze Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader durchgeführt. Diese Untersuchung ist schmerzlos und strahlenfrei. Ab einem Durchmesser des Aneurysmas von 5 cm steigt die Gefahr des Platzens durch einen Gefäßwandeinriss erheblich an. Durch das Screening kann ein Bauchschlagader-Aneurysma rechtzeitig erkannt und Schlimmeres verhindert werden“, so Dr. Esapathi weiter.

Im Rahmen des bundesweiten BAA-Screeningtags der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin bietet das zertifizierte Olper Gefäßzentrum daher interessierten Besuchern das Screening am Samstag, 6. Mai, im Erdgeschoss des St.-Martinus-Hospitals (Flur Praxis für Chirurgie, Notfalldienstpraxis) kostenlos an. Die Untersuchungen werden von Chefarzt Dr. Braganza und dem Oberarztteam Dr. Esapathi, Dr. Luig, Dr. Harnischmacher und Dr. Zaidan durchgeführt. Vortrag Während den Untersuchungen wird Dr. Esapathi um 11 Uhr im Forum des Krankenhauses einen Vortrag über die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Behandlungsmöglichkeiten im Gefäßzentrum Olpe halten. Darüber hinaus steht auch das Team der gefäßchirurgischen Assistenten, Katja Meyer, Heike Bethke und Julian Fries, den Besuchern für Fragen gerne zur Verfügung.

Aufgrund des zeitlich begrenzten Screeningangebots ist die telefonische Voranmeldung ab Dienstag, 2. Mai,  um 9 Uhr für eine Untersuchung unter Tel. 02761/85-2340 zwingend erforderlich. Untersuchungen ohne Voranmeldung sind leider nicht möglich.
(LP)

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