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Olpe, 23. September 2020

Aktionswoche Maria 2.0

40 Frauen gehen den „Glaubens-Weg“ durch Olpe

40 Frauen zogen auf dem „Glaubens-Weg“ von der Marienkirche zur Kapelle des Martinus-Hospitals in Olpe.
40 Frauen zogen auf dem „Glaubens-Weg“ von der Marienkirche zur Kapelle des Martinus-Hospitals in Olpe.
Foto: Sigrid Mynar
Olpe. Mitglieder der Initiative „Maia 2.0“ hatten am Dienstagnachmittag, 22. September, auf ihren „Glaubens-Weg“ durch die Olper Innenstadt eingeladen. Sie wollten ihrem Protest Ausdruck geben, dass seit Jahren die immer gleichen Fragen nach Gleichberechtigung in der katholischen Kirche diskutiert werden und dass trotz der allseits beteuerten Reformbereitschaft die Abschaffung bestehender männerbündischer Machtstrukturen nicht in Sicht sei.

Den Anfang nahm die Initiative „Maria 2.0“ im Mai 2019 in Münster mit einem Aufruf zum Kirchenstreik. Inzwischen fordern tausende Frauen in ganz Deutschland, unterstützt von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands und dem Katholischen Deutschen Frauenbund,  den Zugang zu allen kirchlichen Ämtern, die Aufhebung des Pflichtzölibats und eine umfassende Aufklärung von Missbrauchsfällen in der Kirche.
Die Frauen kämpfen für einen Weg, der es „ihnen gestattet, gleichberechtigte Mitglieder der katholischen Kirche zu sein und zu bleiben“, denn sie schweigend zu verlassen, sei für sie keine Option.

Das machte auch Jutta Gummersbach-Ohm, die zum siebenköpfigen Organisationsteam in Olpe gehört, bei ihrer Begrüßung an der St.-Marien-Kirche deutlich: „Die katholische Kirche ist dabei, eine ganze Generation junger Frauen zu verlieren, wenn sie nicht schon verloren ist“, zitierte sie aus einer Predigt. Zuviel Zeit bei Entscheidungen Frauen, nicht nur aus Olpe, zeigten ihre Haltung gegenüber dem Patriarchat der katholischen Kirche. Eine 78-jährige Dame aus Niederhelden beschrieb ihr Engagement:  Es sei empörend, wie viel Zeit sich die Amtskirche bei Entscheidungen lasse. Gleichberechtigung müsse endlich selbstverständlich werden. „Für diese Überzeugung habe ich sogar schon einmal an einer Aktion in Paderborn teilgenommen.“ Nach einer kurzen Einstimmung durch Jutta Gummersbach-Ohm machten sich die rund 40 Teilnehmerinnen auf den Weg durch die Innenstadt zur Kapelle des St.-Martinus-Hospitals. Ihre Bestandsaufnahme über die Rolle der Frau in der katholischen Kirche lautete dort: „Trotz der Kirche zu glauben ist schwerer als wegen der Kirche zu glauben“.

Für ihre Überzeugung wollen sie auch weiter bei den deutschlandweiten Aktionen mitmachen. „Das bedeutet, sauber zu trennen, wo ich den Gottesgeist am Werk sehe oder menschlichen oder männlichen Größenwahn“, war ihr Credo beim Abschluss ihres „Glaubens-Wegs“ vor der St. Martinus Kirche.
Ein Artikel von Sigrid Mynar

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