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Olpe, 08. Juli 2017

Sauerland punktet bei jungen Gewerkschaftern

1000 Besucher beim IG Metall Sommercamp an der Bigge

Bei bestem Wetter hatten die Teilnehmer des Camps viel Spaß am Biggesee.
Bei bestem Wetter hatten die Teilnehmer des Camps viel Spaß am Biggesee.
Foto: IG Metall
Olpe. Zelten ist nicht ihre Sache. Aber dabei sein wollte Yvonne, Werkstoffprüferin aus Attendorn, auf jeden Fall. „Leute kennenlernen und abends Spaß mit den Bands haben.“ Das war für sie Motivation, sich für das Sommercamp der IG Metall Jugend anzumelden. Mehr als 1000 Anmeldungen gab es für das dreitätige Camp, das an diesem Wochenende, 8. und 9. Juli, auf dem Zeltplatz in Sondern über die Bühne geht.

Das Organisations-Team um Bezirksjugendsekretär Marc Otten hatte sich einiges einfallen lassen, damit an der Bigge keine Langeweile aufkam. In Workshops ging es um die anstehende Bundestagswahl, um Kreativität beim T-Shirt-Druck oder in Streetart-Workshops, aber auch, ganz aktuell, um den G-20-Gipfel, der parallel in Hamburg stattfand. Vor allem blieb viel Zeit, Kontakte zu knüpfen, zu relaxen und sich sportlich zu betätigen.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen zogen manche Besucher es auch vor, am Nachmittag ein Sonnenbad zu nehmen oder sich in der Bigge zu erfrischen, um abends fit für die Party im Festzelt zu sein. DJ simply:c und DJ Antoine waren die Stars am Samstagabend, die auflegten und für Stimmung sorgten. „Wir würden gerne wiederkommen“ IG Metall Jugendsekretärin Klaudia Maak, die im neu im Amt ist, freute sich, dass sie auf diese Weise „Leute auch in einem Rahmen kennenlernt, in dem man sie sonst nicht trifft.“ Es sei eine gute Gelegenheit um als „Hauptamtliche mit den ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen“ in Kontakt zu kommen. „Eine tolle Sache“, bestätigte Jeremy (22) aus Finnentrop. Die IG Metall aus dem Kreis Olpe war mit etwa 20 Teilnehmern vertreten. Sie würden wieder mitmachen, waren sich Klaudia Maak und ihre Gruppe in der Shisha-Bar einig, der sie am Nachmittag einen Besuch abstatteten. Letzteres vor allem, weil hier Bäume etwas Schatten boten.

Der Wettergott hatte es gut mit den Veranstaltern gemeint. „Wir haben echt Glück mit dem Wetter“, bilanzierte Kevin Schmitz, der zum Organisations-Team gehört. Ein Sommercamp in der Form hatte die IG Metall erstmals auf die Beine gestellt. Es soll nicht das letzte sein, meint Schmidt. Der Metaller aus dem Ruhrgebiet, aber auch die anderen Gäste haben Gefallen am Sauerland gefunden. Manche kannten das Sauerland nur aus einem Lied. Aber: auch sie fanden die Location top. Ja, und das Wetter passte an diesem Wochenende auch. „Wir würden gerne wieder hierher kommen“, fand jedenfalls Kevin Schmitz, als das Camp Samstagnachmittag in die Halbzeit ging.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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