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Lennestadt, Lennestadt-Meggen, 4. Februar 2016

Aufführung von „Des Teufels General“ im PZ Meggen

Zwischen Gehorsam, Verantwortung und Zivilcourage

Foto: © Bernd Böhner
Zivilcourage, militärischer Gehorsam und persönliche Schuld und Verantwortlichkeit: Darum geht es in Carl Zuckmayers Schauspiel „Des Teufels General“. Das ist am Donnerstag, 11. Februar, in einer Inszenierung von Klaus Kusenberg im Theater der Stadt Lennestadt, im PZ Meggen, zu sehen. Die Aufführung beginnt um 20 Uhr. Die Ankündigung:

Berlin, Spätherbst 1941. Zu Ehren einiger von der Russlandfront auf Urlaub zurückgekehrter Offiziere gibt der lebensbejahende und beliebte Fliegergeneral Harras in einem Berliner Restaurant eine Gesellschaft. Er wird von der Gestapo verdächtigt, in eine Sabotageaffäre verwickelt und für mysteriöse Abstürze von Kampfmaschinen verantwortlich zu sein. In seiner draufgängerischen Art steht er im Mittelpunkt und scheut nicht davor zurück, das NS-Regime zu kritisieren, dem er als leidenschaftlicher Flieger dient. Zehntägiges Ultimatum Sogar dem NS-Kulturleiter Schmidt-Lausitz, der ihn für die Partei gewinnen bzw. auf seine Gesinnung prüfen will, gibt er eine Abfuhr. Unvermutet wird Harras verhaftet und lernt bei seinem vierzehntägigen Haftaufenthalt die Methoden der Gestapo kennen. Schmidt-Lausitz stellt ihm ein Ultimatum: Innerhalb von zehn Tagen muss Harras herausfinden, wer der Urheber der Sabotageakte ist.

Als er vom Flugzeugabsturz des jungen Oberst Eilers erfährt, der wohl auch der Sabotage zum Opfer fiel, ist Harras zutiefst bestürzt. Eilers’ Tod zwingt ihn dazu, seine Verantwortung und Mitschuld anzuerkennen, und er hofft, gemeinsam mit Oderbruch, dem Chefingenieur im Materialamt, die Wahrheit herauszufinden Doch auch nach zehn Tagen ist man in der Angelegenheit nicht weitergekommen. Da erkennt Harras in letzter Minute, dass sich der Saboteur in seinen eigenen Reihen befindet – und übernimmt die alleinige Verantwortung. (LP)
Tickets
Kartenvorverkauf in der Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V. im Rathaus Lennestadt, Tel. 02723/608403, per E-Mail k.seidenstuecker@lennestadt.de oder am Veranstaltungstag an der Theaterkasse

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