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Lennestadt, 09. Oktober 2017

130 Schüler verbringen Zeit im Josef-Gockeln-Haus

Zehntklässler des MK nehmen an Orientierungstagen teil

130 Schüler der Jahrgangsstufe zehn verbrachten drei Tage im Josef-Gockeln-Haus in Rahrbach.
130 Schüler der Jahrgangsstufe zehn verbrachten drei Tage im Josef-Gockeln-Haus in Rahrbach.
Foto: privat
Rahrbach. Mittlerweile schon zum achten Mal ist kürzlich die gesamte Jahrgangsstufe zehn des Gymnasiums Maria Königin zu Gast im Rahrbacher Josef-Gockeln-Haus gewesen. Drei Tage lang nahmen sich die 130 Schüler Zeit, um sich gegenseitig kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das Gymnasium führt die Orientierungstage seit 2010 nach einem eigenen Konzept und unter Beteiligung ehemaliger Schüler durch. Insbesondere für die zahlreichen Quereinsteiger, die von anderen Schulen neu in die Oberstufe des Gymnasiums kommen, ist dies eine ideale Möglichkeit, ihre neue Stufe einmal außerhalb des normalen Schulbetriebs kennen zu lernen.

Die Leitung hat ein gemischtes Team, das überwiegend aus ehemaligen Schülern, erfahrenen Pädagogen und der jeweiligen Stufenleitung besteht, übernommen. Manuel Vormweg, Beratungslehrer der Stufe: „Auch für uns sind die Tage in Rahrbach eine gute Möglichkeit, unsere Stufe kennen und einschätzen zu lernen. Wir bemerken auch, dass die Stufe durch die gemeinsamen Tage zusammenwächst und trotz der großen Zahl zu einer guten Gemeinschaft wird. Dazu tragen auch zahlreiche Aktionen und Spiele bei, die ein intensiveres Miteinander ermöglichen.“   Ehemalige sprechen über Erfahrungen Andreas Berels, Religionspädagoge aus Olpe, schätzt auch das Haus in Rahrbach mit seinen Möglichkeiten: „Das Josef-Gockeln-Haus ist für unsere Tage ideal geeignet, da wir hier als Gruppe allein im Haus sind und alle Einrichtungen und Räume nutzen können. Außerdem ist das Essen super.“

Vor allem die ehemaligen Schüler sind mit Herzblut dabei und nutzen gern die Möglichkeit, den Kontakt zur Schule zu halten. Sie sind mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Studium, Auslandsaufenthalten und interessanten Hobbies auch gefragte Gesprächspartner für die Schüler in der Phase der Orientierung für ihre Zukunft.      Jugendhof zieht in ehemaliges Klostergebäude Gleichzeitig boten die drei Tage in Rahrbach viel Raum für Gespräche über die Zukunftspläne, Vorstellungen vom gelingendem Leben und die Hoffnungen und Sorgen zu Beginn eines neuen Abschnittes der Schullaufbahn. In den Gesprächsgruppen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, offen über alle Themen, die sie bewegen, zu sprechen.

Erstmals war in diesem Jahr mit Sarah Bux begleitend auch eine Mitarbeiterin des Jugendhofes Pallottihaus dabei. Der Jugendhof wird Anfang des nächsten Jahres in das ehemalige Klostergebäude Maria Königin einziehen und dort unter anderem Orientierungstage für Schulen anbieten. Nächtliche Wanderung Vielfältige Freizeitangebote, vom Schwimmbad über weitere sportliche Aktivitäten bis zu Musik, Kegeln und Spielen in jeder Form ergänzten das Programm der Orientierungstage. Besonderer Höhepunkt der Woche war eine Nachtwanderung, die von den Referendaren der Schule vorbereitet worden war.

In einem Abschlussgottesdienst wurden dann die Erfahrungen der Tage gebündelt und vor Gott gebracht. Orientierung bieten sollen die Tage auch zu Fragen des Glaubens und der Religion. „Uns ist wichtig, deutlich zu machen, dass christlicher Glaube nichts Verstaubtes ist, sondern mit uns und unserem Leben zu tun hat“, erläutert Religionslehrer Ansgar Kaufmann. „Die Zeit im Josef-Gockeln-Haus war ein guter Einstieg in die neue Schule. Schade, dass sie nach drei Tagen schon wieder zu Ende waren“, gibt eine Schülerin die Meinung vieler Seiteneinsteiger wieder.
(LP)

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