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Lennestadt, Lennestadt-Altenhundem, 2. Juli

Brand an der Rübergerbrücke: 55-Jährige mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert

Wasserboiler steht in Flammen

UPDATE: Wasserboiler fängt Feuer
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Nicht etwa ein Mülleimer, sondern ein Wasserboiler ist am Donnerstagabend in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Altenhundem in Brand geraten. Die 55 Jahre alte Bewohnerin wurde vorsorglich wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Vor Ort hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Donnerstag noch von einem Abfallbehälter gesprochen, der in der Wohnung Feuer gefangen haben sollte. Diese Angaben hat die Kreispolizeibehörde am Freitagnachmittag per Pressemitteilung korrigiert:

"Vermutlich der Defekt an einem Warmwasserboiler war Ursache für einen Brand in der Wohnung einer 55-jährigen Frau am Donnerstagabend an der Rüberger Brücke in Altenhundem. Die 55-jährige Mieterin befand sich in ihrer Wohnung, als sie einen lauten Knall aus ihrem Badezimmer hörte. Beim Nachsehen erkannte sie, dass der Boiler in Flammen stand. Polizei vermutet technischen Defekt als Auslöser Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand unverzüglich löschen. Die Einsatzkräfte lüfteten anschließend die verqualmte Wohnung in dem Mehrfamilienhaus. Die 55-jährige Lennestädterin wurde vorsorglich wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass ein elektrischer Defekt am Warmwasserboiler zu dem Brand führte."

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenhundem und Meggen. Aus dem Nachbarort war außerdem der Einsatzleitwagen angerückt, zudem war die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort.
(LP)

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