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Lennestadt, Lennestadt, 4. Februar 2016

Polizei ermittelt nun gegen Frau, die Anzeige erstattete

Vorgetäuschte Vergewaltigung

Erfundene Vergewaltigung
Symbolfoto: Nils Dinkel
Die Polizei ermittelt gegen eine Frau, die vor wenigen Tagen eine angebliche Vergewaltigung angezeigt hat. Der Vorfall soll sich als erfunden erwiesen haben.

Angeblich hätten mehrere Flüchtlinge in Lennestadt eine junge Frau vergewaltigt, behauptete die Frau und zeigte die Täter an. Die Polizei wurde anschließend nach eigenen Angaben „durch zahlreiche Anfragen (…) auf Gerüchte aufmerksam (…), die sich unter anderem in den sozialen Medien verbreiten“ und vermutlich in Zusammenhang mit der Anzeige stünden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Intensive Ermittlungen und insbesondere Zeugenvernehmungen hätten jedoch „zweifelsfrei geklärt“, dass es überhaupt nicht zu einem solchen Vorfall gekommen und die ganze Angelegenheit vorgetäuscht worden sei. Aus diesem Grund ermittle die Polizei nun gegen die Frau, die die Anzeige erstattet hat, wegen Vortäuschung einer Straftat. (LP)

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