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Lennestadt, 28. Mai 2020

3.822 Verbraucheranliegen

Verbraucherzentrale Lennestadt stellt Jahresbericht vor

Nachdem Beratung wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen einige Wochen nur per Telefon oder E-Mail möglich war, freut sich das Team, nun wieder auch persönliche Beratung nach telefonischer Terminvereinbarung anbieten zu können.
Nachdem Beratung wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen einige Wochen nur per Telefon oder E-Mail möglich war, freut sich das Team, nun wieder auch persönliche Beratung nach telefonischer Terminvereinbarung anbieten zu können.
Foto: Verbraucherzentrale NRW
Lennestadt.Die Verbraucherzentrale Lennestadt hat den Jahresbericht für das Jahr 2019 vorgestellt. Bei 3.822 Verbraucheranliegen war die Verbraucherzentrale in Lenenstadt im vergangenen Jahr Ansprechpartnerin, um Verbraucherrechte durchzusetzen oder unberechtigte Forderungen abzuwenden.

„Auch wenn wir wegen der Corona-Pandemie einige Wochen keine persönliche Beratung anbieten konnten, waren wir per Telefon und E-Mail weiter mit Ratsuchenden in regem Austausch und Kontakt. Dabei hat sich gezeigt, dass gerade in unsicheren Zeiten der Schutz vor Übervorteilung durch unseriöse Geschäftspraktiken besonders gefragt ist“, erklärte Beratungsstellenleiterin Anne Hausmann bei der Vorstellung des Jahresberichts.

Erfreulich sei zudem, dass die Stadt und der Kreis den Finanzierungsvertrag bis 2024 verlängert habe. Mit rund 1.100 Rechtsberatungen und -vertretungen hat sich die Beratungsstelle zumeist erfolgreich für die berechtigten Ansprüche von Ratsuchenden eingesetzt. 63.021 Euro konnte die Beratungsstelle Lennestadt für die Bürger, die sie 2019 rechtlich vertreten hat, insgesamt einsparen. Verschiedenste AnliegenViele Ratsuchende kamen mit Anliegen und Problemen rund ums Thema Telekommunikation in die Beratungsstelle. Neben den Klassikern – nicht nachvollziehbare Posten auf der Telefonrechnung, Stolperfallen beim Anbieterwechsel oder Frust, wenn vertraglich zugesicherte Internetgeschwindigkeiten und die Übertragungsraten beim tatsächlichen Surfen im Alltag meilenweit auseinanderlagen – sorgte mangelhafte Information beim Vertragsabschluss in Telefon-Shops für Ärgernisse.

„So berichteten Verbraucher, dass sie überrumpelt worden waren und Verträge unterschrieben hatten, deren Konditionen und Kosten sie erst im Nachhinein überblicken konnten“, erläuterte Hausmann. Bei einer landesweiten Stichprobe habe die Verbraucherzentrale festgestellt, dass neun von zehn Shops ihren gesetzlichen Informationspflichten vor Abschluss eines Handyvertrages nicht nachgekommen seien.Insolvenz eines Energieversorgers beschäftigt Verbraucherzentrale Die Bayerischen Energieversorgung BEV sei mit einem fragwürdigem Geschäftsmodell Pleite gegangen. „Wir haben nicht nur über die Entwicklungen des Insolvenzverfahrens informiert, sondern auch Schritte erläutert, um offene Forderungen wie Boni und Guthaben gegen die BEV durchzusetzen und gegebenenfalls anzumelden“, zeigte die Beratungsstellenleiterin die Hilfestellungen für Ratsuchende auf.

Auch am Telefon untergeschobene Verträge hatten wieder Konjunktur. So waren etwa mit dem Versprechen, 1.000 Euro gewonnen zu haben, Verbraucher zum Abschluss eines Zeitschriften-Abos gedrängt worden.

Denn dies sei zur Abwicklung nötig, weil der vermeintliche Gewinn versteuert werden müsse. Hierzu waren dann auch Kontodaten der Opfer abgefragt worden. Erst mit Zusendung der Vertragsunterlagen war den am Telefon Überrumpelten dann klar geworden, dass sie auf eine Abzockmasche hereingefallen waren. Datenklau im InternetOb Warenbestellungen über Shopping-Plattformen oder Abos für Streaming-Dienste: Einmal mehr hatten Kriminelle mit Hilfe gestohlener Daten im Internet auf Kosten ihrer Opfer eingekauft oder auf deren Namen Verträge abgeschlossen. Betroffene erfuhren vom Identitätsdiebstahl meist erst, wenn sie Rechnungen oder Inkassoschreiben erhielten oder unbekannte Abbuchungen auf ihrem Konto vorfanden. In der Rechtsberatung hat die Beratungsstelle dubiosen Forderungen einen Riegel vorgeschoben und auch präventiv Tipps gegeben, um Datendiebstahl vorzubeugen.
(LP)

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