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Lennestadt, 16. April 2017

Vandalismus an der Kolpinghütte Altenhundem

Die Kolpinghütte in Altenhundem wurde von Vandalisten aufgesucht.
Die Kolpinghütte in Altenhundem wurde von Vandalisten aufgesucht.
Foto: Nils Dinkel
Altenhundem. Die Kolpinghütte in Altenhundem soll eigentlich den Schutz der Wanderer in den Wäldern gewährleisten. Jetzt wurde diese Hütte erneut von feiernden Vandalisten heimgesucht und verwüstet. Die Polizei war vor Ort.

Die Unbekannten beschädigten nicht nur das Inventar. Sie legten auch ein Feuer. "Höchst gefährlich ist das nach den vielen warmen und trockenen Tagen", sagte Winfried Voß von der Kolpingfamilie, den die Polizei verständigt hatte. Die Kolpinghütte sei kein Feten-Lokal.
Die Schubkarre hatten die Unbekannten ins Lagerfeuer geworfen.
Im Feuer sind Überbleibsel eines Bildes zu sehen, welches zuvor in der Kolpinghütte gehangen hatte. Ein Schild ist aus dem Boden gerissen, eine Schubkarre dem Feuer ausgesetzt worden. „Letztes Jahr war das ein Dauerthema“, sagte Voß. „So früh haben wir noch nicht damit gerechnet. Deswegen trafen wir noch keine Sicherheitsmaßnahmen“, so Voß weiter. "Wir können nicht alles dulden"Außerdem beschädigten die Vandalen die Verglasung einer Grabkerze am Kolpingkreuz, beschädigten eine Infotafel und schmissen Flaschen in den Wald. „Wir können nicht alles dulden“, sagte Voß. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass Unbekannte Spuren der Verwüstung im Wald und an der Hütte hinterlassen hätten: „Bereits vor 14 Tagen wurde die Stelle mit Müll und Flaschen verunreinigt“, sagte Voß. Der Sachschaden sei alles in allem gering. Der läge nach Voß im niedrigen dreistelligen Bereich.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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