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Lennestadt, 30. Juli 2020

Odyssee hat ein Ende

THW Lennestadt freut sich über modernes neues Zuhause in Bonzel

Das THW Lennestadt hat aus Bundesmitteln ein neues Haus in Bonzel bekommen.
Das THW Lennestadt hat aus Bundesmitteln ein neues Haus in Bonzel bekommen.
Foto: Nicole Voss
Bonzel. Das neue Haus des THW Lennestadt ist komfortabel, zukunftsfähig, modern und entspricht so ganz den Vorstellungen der Mitglieder des Ortsverbandes. „Das ist eine Steigerung von 200 Prozent“, freut sich der Ortsbeauftragte Jens Haß.

Die Ehrenamtlichen legten sich dafür ins Zeug und leisteten so manche Stunden, um das dreistöckige Gebäude gemütlich und funktionell einzurichten. Im Untergeschoss sind die sanitären Einrichtungen, unter Berücksichtigung der Schwarz/Weiß-Trennung nach den heutigen Standards, mit großzügigem Umkleidebereich.

Im mittleren Geschoss werden die technischen Voraussetzungen noch perfektioniert. Heißt im Klartext: Für den Technischen Zug wird ein Funkarbeitsplatz eingerichtet und der Stab hat einen eigenen Raum. Der Raum der Jugendlichen ist mit einem Kicker, Sofa und als Blickfang mit einem Graffiti ausgestattet. Im Obergeschoss sind ein großer und ein kleinerer Schulungsraum. Auf das neue Haus haben die Mitglieder zehn Jahre gewartet. Die Verhältnisse am vorherigen Standort in Meggen waren zu beengt. Der Lkw stand hinter dem Haus, Fluchtwege waren nicht vorhanden und die Sanitäranlagen veraltet.

Bei seinem Besuch im neuen Haus freute sich auch Johannes Feiter, Leiter der Regionalstelle, dass die zehnjährige Odyssee – nach nur 8,5 Monaten Bauzeit - ein Ende hat und blickte zurück, dass es im vergangenen Jahrzehnt am passenden Grundstück und Geld fehlte. „Jetzt ist es einfach schön“, so Johannes Feiter. Bauherr ist die Firma Asseburg, die das Gebäude an das THW vermietet. Jens Haß seit Mai Ortsbeauftragter „Die Motivation der Mitglieder war gesunken. Einige, die ausgestiegen sind, sind bereits wieder gekommen“, freut sich Jens Haß, der im Mai das Amt des Ortsbeauftragten übernommen hat. Wie manch anderer ist der 35-Jährige als Ersatzdienstleistender zum THW gekommen und geblieben.

„Durch die Aussetzung des Ersatzdienstes seitens der Bundesrregierung fehlen den Ortsverbänden heute ein bis zwei neue Ehrenamtliche jährlich“, erklärt Jens Haß. Nutzung des ehemaligen THW-Hauses wird verhandeltWas macht das Technische Hilfswerk eigentlich? „Wir werden bei Rettungs- und Bergungsarbeiten, Hochwasser, eingestürzten Gebäuden und Installationen von Stromversorgungen gerufen“, erklärt Jens Haß. Er betont, dass es nicht zu drei Einsätzen in der Woche komme und das Hobby dadurch mit Familie und Beruf gut vereinbar sei.

Über die Nutzung des THW-Hauses in Meggen verhandelt die Bundesanstalt für Immobilien. 
Infos für Interessenten
Neue Mitglieder sind willkommen. Die Treffen sind mittwochs ab 17 Uhr. Wer aktiv dabei sein möchte, muss zunächst am Standort innerhalb eines Jahres eine Grundausbildung mit 80 Stunden in Theorie und Praxis absolvieren. Die Prüfungen werden in der Regionalstelle in Olpe abgelegt. Weiterbildungen sind beispielsweise als Atemschutzträger und Retter aus Höhen und Tiefen möglich.
Ein Artikel von Nicole Voss

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