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Lennestadt, 04. März 2018

Altenhundemer feiert Hochamt in seiner Heimatgemeinde

Thomas Ludwig in Paderborn zum Ständigen Diakon geweiht

Als Zeichen der besonderen Verbundenheit und Gemeinschaft tauschte Erzbischof Becker (links) mit jedem neu geweihten Diakon den Friedensgruß, hier mit Diakon Thomas Ludwig (2. von links).
Als Zeichen der besonderen Verbundenheit und Gemeinschaft tauschte Erzbischof Becker (links) mit jedem neu geweihten Diakon den Friedensgruß, hier mit Diakon Thomas Ludwig (2. von links).
Foto: pdp / Thomas Throenle
Paderborn/Lennestadt. Große Ehre für Thomas Ludwig: Der 50-jährige Lennestädter ist am Samstag, 3. März, im Hohen Dom in Paderborn zum Ständigen Diakon geweiht worden und ist damit offiziell für die Seelsorge im Pastoralen Raum Lennestadt zuständig. Erzbischof Hans-Josef Becker spendete Ludwig und fünf weiteren Männern aus dem Erzbistum Paderborn durch Handauflegung und Gebet die Diakonenweihe. Am Sonntag, 4. März, wirkte Ludwig dann erstmals als Diakon im Hochamt in seiner Heimatgemeinde mit.

„Der Nächste, der Mitmensch, ist Ihnen anvertraut, zuerst einmal in der praktischen Sorge, aber auch insofern, als dass Sie in unseren Gemeinden und Pastoralen Räumen dafür sorgen, die Armen und Notleidenden nicht zu vergessen“, sagte Hans-Josef Becker. Die Ständigen Diakone sollen das „caritative Wesen der Kirche verkörpern“ und damit den Glauben durch Worte und Taten verkünden. Mit der Aussage „Hier bin ich!“ hatte zuvor jeder der sechs Männer seine Bereitschaft zur Weihe erklärt und dem Erzbischof sowie dessen Nachfolger Ehrfurcht und Gehorsam versprochen.
Erzbischof Hans-Josef Becker überreichte den zuvor geweihten Diakonen das Evangelienbuch als Zeichen, das Evangelium Jesu Christi zu verkünden und zu leben. Hier empfängt Diakon Josef Levermann das Evangelienbuch.
Ludwig und die fünf weiteren neuen Ständigen Diakone erhielten nach ihrer Weihe jeweils die Stola, ein Gewandstück, das während der Liturgie getragen wird und als Zeichen des diakonalen Amtes gilt. Anschließend tauschte der Erzbischof mit jedem der neuen Diakone den Friedensgruß. Nach der Eucharistiefeier folgte ein Empfang im Konrad-Martin-Haus, bei dem Familien, Freunde und Mitglieder der aus den heimischen Kirchengemeinden den neuen Ständigen Diakonen gratulierten.
Zu Beginn der Weiheliturgie versprachen die Weihekandidaten dem Erzbischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam. Hier legt Johannes Koch seine Hände in die Hände von Erzbischof Hans-Josef Becker. Im Hintergrund: Simon Donike, Helmut Krause und Thomas Ludwig (von rechts).
Thomas Ludwig gehört der Kirchengemeinde St. Agatha in Altenhundem an und leitet die Senioreneinrichtung „Franzsikaner-Hof“ in Attendorn. Der Familienvater ist in seiner Gemeinde als Firmkatechet, Kommunionhelfer und Seelsorglicher Begleiter tätig.

Am Sonntag, 4. März, durfte Thomas Ludwig dann erstmals als Diakon im Hochamt der St.-Agatha-Gemeinde Altenhundem mitwirken. Gemeinsam mit Pfarrer Christoph Gundermann sowie Familie, Freunden, Vertretern des örtlichen Schützenvereins und vielen Gemeindemitgliedern feierte Ludwig die Heilige Messe und ging seinem neuen „Chef“, wie er selbst Pastor Gundermann nannte, hilfreich zur Hand.
Diakon Thomas Ludwig, Pfarrer Christop Gundermann und die Messdiener nach dem feierlichen Hochamt.
„Zwei bewegende Tage liegen hinter mir“, schloss Ludwig am Ende des Hochamtes und dankte in erster Linie seiner Frau, seiner Tochter und Pastor Gundermann für ihre Unterstützung. Gleichzeitig richtete er seinen Dank an die Vertreter des Schützenvereins, die auch schon am Vortag in Paderborn mit dabei waren („1A, Jungs!“), und an alle Gemeindemitglieder. „So eine Aufgabe kann man nur erfüllen mit so einer tollen Gemeinde wie St. Agatha“, betonte er. Im Anschluss an das Hochamt fand im Pfarrzentrum Arche ein Emfpang für den neuen Diakon statt.
(LP)

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