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Lennestadt, 06. März 2017

Hubertus Schultze und Birgitta Pieters übernehmen kommissarisch die Leitung

Schuldirektor Werner Hücking verlässt am Freitag das GymSL

Am Freitag endet für Werner Hücking (Mitte) die Zeit als Schulleiter des Gymnasiums der Stadt Lennestadt. Hubertus Schultze (rechts) und Birgitta Pieters übernehmen kommissarisch die Leitung.
Am Freitag endet für Werner Hücking (Mitte) die Zeit als Schulleiter des Gymnasiums der Stadt Lennestadt. Hubertus Schultze (rechts) und Birgitta Pieters übernehmen kommissarisch die Leitung.
Foto: Christine Schmidt
Altenhundem. Überraschung am Gymnasium der Stadt Lennestadt: Schulleiter Werner Hücking verlässt das GymSL. Am Freitag, 10. März, endet nach neun Jahren seine Zeit als Direktor. Für den 52-Jährigen stehen nun neue Herausforderungen in Arnsberg an. Ein Abschied mit gemischten Gefühlen.

„Irgendwann braucht man mal eine Veränderung", erzählt Werner Hücking im Gespräch mit LokalPlus. Er sei niemand, der 40 Jahre lang ein und denselben Job mache, erklärt der Schulleiter. Der 52-Jährige hatte sich deshalb im Herbst vergangenen Jahres auf eine Stelle bei der Schulaufsicht in Arnsberg beworben.

„Dass es dann so holterdipolter ging, war natürlich nicht ganz glücklich“, bedauert Hücking. Da drei von zehn Stellen bei der Schulaufsicht nicht besetzt sind, tritt er seine neue Stelle im Dezernat 43, der Schulaufsicht für Gymnasien, nun schon am Montag, 13. März, an. Seinem Abschied am GymSL sieht Hücking wehmütig entgegen: „Ich habe mich hier zu Hause gefühlt und viele tolle Sachen erlebt. Auch in schwierigen Situationen wurde ich immer von der Gemeinschaft getragen – das war schon super.“ Richtige Entscheidung Trotzdem ist sich der 52-jährige Schulleiter sicher, dass es die richtige Entscheidung für ihn war. „Ich weiß, was ich hier hatte, ich weiß aber auch, dass ich ohne diesen Schritt immer darüber nachdenken würde – es ist gut, dass was Neues kommt.“

Still war es am vergangenen Freitag, 3. März, im Lehrerzimmer, als Hücking dem Kollegium seinen Wechsel verkündete. Viele seien auf ihn zugekommen, um ihm viel Glück zu wünschen, aber auch um ihr Bedauern über seinen Weggang mitzuteilen. Für alle ging es danach normal in den Unterricht und die Kollegen hätten das Wochenende zum Verdauen gehabt, erklärt der 52-Jährige.

Auch Hücking musste erstmal verdauen, dass er bei der Studienfahrt seines Leitungskurses nicht dabei sein wird. Auch die Abiturienten hätte er noch gerne verabschiedet. „Man kann leider nicht alles haben“, so der Schulleiter. Kommissarische Leitung Kommissarisch übernehmen der stellvertretende Schulleiter Hubertus Schultze und Birgitta Pieters die Schulleitung, bis die Stelle neu ausgeschrieben wird. Werner Hücking ist sich sicher, dass beide gut auf die kommende Zeit vorbereitet sind: „Wir haben in letzter Zeit viele Gespräche geführt und sie wurden in alles eingearbeitet.“

„Natürlich stimmt es mich traurig, dass er geht - schließlich sind durch ihn viele gute Dinge entstanden“, sagt Birgitta Pieters, Lehrerin für Pädagogik, Bilologie und Sport. Aber sie blickt der Zukunft positiv entgegen. „Werner Hücking hat vieles zu Grunde gelegt, auf das noch weiter aufgebaut werden kann.“
Ein Artikel von Christine Schmidt

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