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Lennestadt, Lennestadt-Altenhundem, 10. Mai 2016

Diskussion um das „Needles & Pins“: UWG-Fraktion rudert zurück

„Schürheck hat nicht die Unwahrheit gesagt"

Foto: Sven Prillwitz
In der Diskussion um die Cocktail- und Sportsbar „Needles & Pins“ in Altenhundem und das Betreiberkonzept der Lokalität meldet sich nun erneut die UWG zu Wort. Die Unabhängige Wählergemeinschaft, die den Beigeordneten Karsten Schürheck einer Falschaussage bezichtigt hatte, nimmt diesen Vorwurf nun zurück.

In einer Stellungnahme hatte die Ratsfraktion Anfang März Gegenposition zur Stadtverwaltung bezogen und erklärt, dass der Betreiber des „Needles & Pins“ sehr wohl einen Bauantrag für einen discoähnlichen Betrieb gestellt habe. Gleichzeitig warf die UWG Schürheck vor, in der Ratssitzung im Februar fälschlicherweise behauptet zu haben, dass der Ladenbesitzer keine neuen Konzepte zur Fortführung der Lokalität vorgelegt habe.

Jetzt rudert die Unabhängige Wählergemeinschaft mit einer neuerlichen Stellungnahme zurück und entlastet den Beigeordneten. Der Originalwortlaut des kurzen Schreibens: „Nach diversen Gesprächen mit der Verwaltung, Herrn Schürheck und dem Bürgermeister Herrn Hundt, ist es uns wichtig für Transparenz zu Sorgen. Die besagten Gespräche führten zu dem Ergebnis, dass es nicht Herr Schürheck war, der die Unwahrheit zur Einreichung weiterer Konzepte des Betreibers gesprochen hat. Herr Schürheck hat sich in besagter Sitzung diesbezüglich nicht geäußert. Diese falsche Behauptung bitten wir zu entschuldigen." Streitparteien einigen sich auf ersten Kompromiss Der Betreiber darf das „Needles & Pins“ seit April bereits um 12 Uhr nachmittags öffnen und setzt damit stärker auf den Verkauf von Speisen und das Tagesgeschäft als zusätzliche Einnahmequelle. Das ist Teil eins eines Kompromisses, den der Gastronom an einem runden Tisch mit Vertretern der Stadtverwaltung um Bürgermeister Stefan Hundt und Anwohnern der Lokalität erzielt hat. Ein weiteres Gespräch zwischen den drei Parteien steht noch aus. Darin soll es auch um Regelungen für Party-Veranstaltungen gehen, bei denen mit einem erhöhten Lärmpegel zu rechnen ist.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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