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Lennestadt, 25. Juli 2017

Hütten bauen und dann darin übernachten

OT Grevenbrück gestaltet mit Kids einen Abenteuerspielplatz

Auf der Oktoberwiese in Bilstein wird gehämmert und gebohrt was das Zeug hält.
Auf der Oktoberwiese in Bilstein wird gehämmert und gebohrt was das Zeug hält.
Foto: privat
Bilstein. Rund 100 Kinder, im Alter von sechs bis zwölf Jahren, verbringen seit Donnerstag, 20. Juli, ihre Ferien auf der Oktoberwiese in Bilstein. Denn der jährliche Abenteuerspielplatz der OT Grevenbrück ist in vollem Gange.

Traditionell ab dem ersten Donnerstag in den Sommerferien lädt die OT für insgesamt sieben Tage ein, eigene Hütten aus Holz zu bauen und anschließend in diesen zu übernachten. Daneben gibt es ein buntes Rahmenprogramm für die Teilnehmer, von Holzwerken, über Basteln und Malen, einer Kinder-Olympiade, bis hin zu einer Disco und Nachtwanderung.

Daneben wartet in diesem Jahr erstmals ein ganz besonderer Programmpunkt auf die Kinder, der soll an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden. Damit alle gestärkt sind, wird jeden Mittag frisch gekocht. An den Tagen mit Übernachtung gibt es für alle Frühstück und Abendessen. 20 Betreuer im Einsatz Für die OT bedeutet der Abenteuerspielplatz einen großen zeitlichen, personellen und logistischen Aufwand, der aber gerne betrieben wird: „Das Holz für die Hütten, Werkzeuge, Planen, Wassertanks, Lebensmittel, das große Zelt für die Gemeinschaftsaktionen, Spielmaterial – alles muss im Vorfeld hier hoch geschafft und hinterher wieder weg gebracht werden“, wie David Henkel, stellvertretender Leiter der OT, erläutert.  Etwa eine Woche Vorlaufzeit benötigen die Mitarbeiter der OT, um die Oktoberwiese vorzubereiten. Zwei Tage wird anschließend wieder aufgeräumt.

Während des Abenteuerspielplatzes sind täglich etwa 20 Betreuer, darunter auch viele Ehrenamtliche, im Einsatz. Sie helfen beim Hütten bauen, bereiten Spiele und Aktionen vor, schneiden Gemüse und Obst, geben Essen aus, übernehmen die Nachtwache, trösten bei Schmerzen oder Heimweh. Henkel: „Wir haben jedes Jahr ein super Team zusammen, mit dem es einfach Spaß macht, zusammen zu arbeiten. Außerdem ist es sehr erfreulich, dass wir auf breite Unterstützung zurückgreifen können“.

Zu nennen sind hier unter anderem die Familie Vetter, die die Wiese zur Verfügung stellt, diverse Betriebe, die Holz und Nägel spenden, oder auch die Eltern, die Kuchen backen oder beim Abbau der Hütten helfen. Am kommenden Donnerstag, 27. Juli, ist dann schon wieder alles vorbei. Die Helfer treffen sich abends noch zu einer kleinen Abschlussfeier, während sich die Kinder schon auf das nächste Jahr freuen können.
(LP)

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