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Lennestadt, 11. Dezember 2017

Versprechen eingelöst

Martinsschüler zurück im St. Elisabeth-Hospiz Altenhundem

Spendenscheckübergabe durch das Dorlarer Quintett von der Martinsschule an Frau Kramer und Herrn Heimes, die Repräsentanten des St. Elisabeth-Hospizes in Altenhundem.
Spendenscheckübergabe durch das Dorlarer Quintett von der Martinsschule an Frau Kramer und Herrn Heimes, die Repräsentanten des St. Elisabeth-Hospizes in Altenhundem.
Foto: privat
Dorlar/Altenhundem. Bereits im vergangenen Jahr waren Kinder der Martinsschule in Schmallenberg-Dorlar in Sachen St. Elisabeth-Hospiz unterwegs. Der Sponsorenlauf von zwei Klassen am 11. November war auf Wunsch der Teenager zu Gunsten genau dieser speziellen Einrichtung.

Da die Schüler das erlaufene Geld vor zwölf Monaten dann persönlich überreichen konnten, war es um die Teenager geschehen. Dieser außerschulische Lernort war so besonders, dass die beeindruckten Sechst- und Siebtklässler Mitschüler und Schulleitung davon überzeugten, dass 2017 die ganze Schule einen Sponsorenlauf für das St. Elisabeth durchführen müsste.

Gesagt, getan. Es wurde also wieder St. Martin und in Dorlar und Umgebung machte sich tatsächlich Klasse für Klasse daran, Sponsoren zu suchen und dann um das bekannte Namensfest herum sechzig Minuten so viele Runden wie möglich auf dem Sportplatz des SV Dorlar-Sellinghausen oder je nach Wetter in der schuleigenen Turnhalle zu drehen. 1432 SponsorenrundenUnd dann stand fest: 2017 konnten insgesamt 1432 Sponsorenrunden gedreht werden. Mit dem quittierten Ergebnis auf der Laufkarte ging‘s daher erneut zu den erstaunlich zahlreichen Gönnern.

Das Spendenendergebnis sprengte dann alle Erwartungen. Auf dem XXL-Spendenscheck stand es aber deutlich und nachlesbar. 1362,20 Euro konnten stellvertretend von Alicia, Benedikt, Darius, Jonas und Justin an die Hospiz- und Pflegedienstleiterin Frau Kramer und an den 2. Vorsitzenden des Fördervereins des St. Elisabeth-Hospizes übergeben werden. Die bedankten sich am Samstag, 9. Dezember, bei der Abordnung aus Dorlar für so viel Einsatz und Beschäftigung mit einem nicht unbedingt alterstypischen Thema.
Engagement auch weiterhinAus Sicht der Schüler war dann auch das diesjährige Treffen mit angeregten Gesprächen bei Gebäck und Getränken und kurzem Rundgang wieder zu schnell beendet. Aber: Auch diese fünf Botschafter waren der Überzeugung, hier -also im Hospiz- kann man jede helfende Hand oder um im Bild zu bleiben „Fuß“ gebrauchen. Und auch sie sind der Meinung: „Wir laufen weiter für die gute Sache – wir sind eben auch begehrte Helfer.“
(LP)

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