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Lennestadt, 09. April 2019

Adventskalender-Aktion

Lionsclub Lennestadt spendet 17.000 Euro an hiesige Organisationen

Martin Schäfer und Monika Kramer (St. Elisabeth-Hospiz), Lionsclub Schatzmeister Norbert Furtkamp, LC-Präsident Georg Kaiser, Christa Gattwinkel und Jessica Spielmann (beide Smily Kids), Peter Hesse (Vorsitzender Lions-Förderverein) und Klaus Kreikemeier (EiL) bei der Spendenübergabe (von links).
Martin Schäfer und Monika Kramer (St. Elisabeth-Hospiz), Lionsclub Schatzmeister Norbert Furtkamp, LC-Präsident Georg Kaiser, Christa Gattwinkel und Jessica Spielmann (beide Smily Kids), Peter Hesse (Vorsitzender Lions-Förderverein) und Klaus Kreikemeier (EiL) bei der Spendenübergabe (von links).
Foto: Nils Dinkel
Altenhundem. Der Lionsclub Lennestadt hat am Montagnachmittag, 8. April, den Erlös aus der Adventskalender-Aktion an die Begünstigten übergeben. 13.500 Euro fließen in die Arbeit des St. Elisabeth-Hospizes, 2.500 Euro in Projekte von Ehrenamt in Lennestadt (EiL) und weitere 1.000 Euro in die Arbeit der „Smily Kids“, eine Gruppe für Kinder aus suchtbelasteten Familien.

Die Adventskalender-Aktion, die der Lionsclub Lennestadt erstmals ausgeführt hatte, hat etwa 20.000 Euro in die Vereinskasse gespült. Nach Abzug der Druckkosten blieben 16.000 Euro übrig. Nun hat der Verein 17.000 Euro an die drei Organisationen aus Lennestadt gespendet. Weitere 1.000 Euro fließen in ein Aids-Waisenhaus in Südafrika.

Den „Smily Kids“ hatte laut Lionsclub-Präsident Georg Kaiser diese Summe gefehlt, um den Kindern eine Reise zu ermöglichen. 50 Kinder und Eltern sollen daran teilnehmen. „Die Familien genießen das. Erstmals sind wir 1999 in den Urlaub gefahren“, erinnert sich Christa Gattwinkel, die mittlerweile von Jessica Spielmann unterstützt wird. Als Kind gehörte auch sie den „Smily Kids“ an. Gruppe wird durch Spenden getragenChrista Gattwinkel hat die Gruppe „Smily Kids“ 1996 gegründet. Namensgeber seien die Kinder gewesen. Die Gruppe wird fast ausschließlich durch Spenden getragen. Nur ein kleiner Anteil könne von der Krankenkasse subventioniert werden.

Bei EiL soll das Geld in ehrenamtliche Projekte sowie in die Gestaltung einer Website fließen. Das ehrenamtliche Projekt hat sich in den vergangenen zehn Jahren fest in Lennestadt etabliert. „Zu Spitzenzeiten engagierten sich 450 bis 500 Ehrenamtliche in zahlreichen Projekten“, so Klaus Kreikemeier von EiL.

Schwerpunkte sind Seniorenhilfe, Einsätze in Schulen und Spracherziehung. „Wir wollen nun ein Projekt gegen Vereinsamung voranbringen“, sagte Kreikemeier. Hierbei wolle man den direkten Kontakt zu betroffenen Menschen suchen. Sie sollen Hilfe bei Behördengängen erhalten oder einfach jemanden haben, der Zeit mit ihnen verbringt. „Wir haben 29 Jahre lang ums Überleben gekämpft“Martin Schäfer als Geschäftsführer des Hospizvereins nahm die Spende für das St. Elisabeth-Hospiz entgegen. „Wir werden am Donnerstag 29 Jahre alt und haben 29 Jahre lang ums Überleben gekämpft.“ Seit der Pflegesatz gestiegen wäre, sei die Spendenbereitschaft massiv zurückgegangen. Die Bevölkerung, und gerade der Lionsclub, hätten jedoch immer geholfen.

Das Hospiz sei weiterhin ein beliebter Ort zum Sterben. Auch derzeit führe man eine Warteliste, so Schäfer. Das Geld soll daher in die Erweiterung der Bettenzahl fließen. „Das wäre dringend notwendig“, so Schäfer. Das St. Elisabeth-Hospiz bietet sechs Plätze an, die von etwa 20 Fachkräften betreut werden. In den vergangenen 29 Jahren hat das Hospiz 1300 Familien begleitet. Die Liegezeit der Patienten liege durchschnittlich bei 25 bis 35 Tagen, teils jedoch mit hohen Schwankungen, betont Monika Kramer, Pflegedienstleitung. Adventskalender könnte höhere Auflage erhaltenLaut Präsident Kaiser hat der Lionsclub Lennestadt in den letzten 15 Jahren etwa 10.000 Euro jährlich an gemeinnützige Zwecke gespendet. Kaiser dankte den Sponsoren, die Gewinne im Wert von 17.000 Euro bereitgestellt hatten, sowie den Verkaufsstellen. Die Optik sei gut angekommen. Allein ein hiesiger Unternehmer hätte mehr als 600 Kalender für seine Angestellten erworben. Der Kalender hatte eine Auflage von 4.000 Stück. Man denke über eine Aufstockung der Stückzahlen nach.
(LP)

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