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Lennestadt, 30. September 2017

Kreuz und quer durch Polen

Lennestädter Delegation besucht Partnerstadt Otwock

Otwocks Stadtpräsident Zbigniew Szczepaniak, sein Stellvertreter Piotr Stefanski sowie die 2. Stellvertreterin Agnieszka Wilczek begrüßten die Lennestädter Delegation vor dem Rathaus in Otwock.
Otwocks Stadtpräsident Zbigniew Szczepaniak, sein Stellvertreter Piotr Stefanski sowie die 2. Stellvertreterin Agnieszka Wilczek begrüßten die Lennestädter Delegation vor dem Rathaus in Otwock.
Foto: Stadt Lennestadt
Lennestadt/Otwock Seit 25 Jahren besteht die offizielle Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Lennestadt und dem 20 Kilometer südlich von Warschau gelegenen Otwock. Nach gegenseitigen Besuchen im Jubiläumsjahr reiste jetzt auch eine 42-köpfige Delegation Richtung Osten und besuchte auf ihrer etwa 3000 Kilometer langen Tour kreuz und quer durchs Nachbarland natürlich auch die langjährigen Freunde.

„Wir blicken auf ein Vierteljahrhundert gegenseitigen Kennenlernens und wachsender Freundschaft zurück und sind uns sicher, diese engen Beziehungen auch in Zukunft pflegen und ausbauen zu können“, so Stadtpräsident Zbigniew Szczepaniak beim Empfang der Sauerländer im Otwocker Stadttheater.

Die sechstägige Busreise bot vielen Teilnehmern ebenso vielfältige wie neue Impressionen und Erfahrungen. Posen, Danzig, Warschau, Breslau und natürlich Otwock lagen auf der Reiseroute. Stets betont wurde von beiden Seiten die Tatsache, dass die Partnerschaft eine „botton-up“-Beziehung sei. Also „von unten“ gewachsen sei.

Regelmäßiger Austausch von Schülergruppen, Sportjugend, Künstlern, Chören und Feuerwehren bildeten und bilden das Fundament der Freundschaft. Und so wunderte es wenig, dass sich der Anteil der Lennestädter „Offiziellen“ innerhalb der Gruppe in überschaubarem Rahmen hielt. Vielfältige EindrückeStellvertretender Bürgermeister Michael Beckmann und Beigeordneter Karsten Schürheck sprachen den Mitreisenden aus der Seele, als sie die schier grenzenlose Gastfreundschaft der polnischen Freunde lobten. Die vielfältigen Eindrücke – darunter die Besichtigung der wieder aufgebauten Altstädte in Breslau, Danzig, Warschau und Posen oder der Besuch des Balletts Schwanensee im Staatstheater in Warschau – bleiben wohl für alle Lennestädter in Erinnerung.

Die deutsche Prägung über Jahrhunderte in Städten wie Breslau oder Posen zählten für viele zu bisher unbekannten Tatsachen. Beeindruckend, dass die polnischen Gastgeber geschichtliche Fakten offen ansprachen, dabei gleichzeitig jedoch nicht das Trennende, sondern die vielfältigen Gemeinsamkeiten der beiden Völker herausstellten. Sicherlich die besten Voraussetzungen für ein weiteres Gedeihen der Partnerschaft der beiden Städte und der Freundschaft der Bürger.
(LP)

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