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Lennestadt, Lennestadt-Grevenbrück, 16. August 2015

Geplante Spielanlage rund um die alte Diesellok kurz vor der Fertigstellung

Langwierige Suche nach preiswerter Lösung

Grevenbrück: Spielzeuglok kurz vor der Freigabe
Die angekündigte Spielanlage neben dem Museums-, Kultur- und Essbahnhof in Grevenbrück mit der stillgelegten Diesellok als Mittelpunkt soll in Kürze in Betrieb genommen werden: Wie Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt auf Anfrage von LokalPlus erklärt, sei die Stadt bei der Suche nach preiswerten und geeigneten Geräten fündig geworden.

Im Dezember 2014 war die tonnenschwere grüne Lokomotive, gestiftet von der Rheinkalk GmbH, von zwei Schwerlastkränen nach Grevenbrück transportiert worden. Seitdem ruht sie auf einem kleinen Gleisbett, Bauzäune versperren den Zugang. In Absprache mit dem Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) Westfalen-Lippe sei das ehemalige Triebfahrzeug restauriert und für Kinder gesichert worden, sagt Hundt: „Die Lok könnte längst genutzt werden.“ Erste Angebote zu kostspielig Allerdings habe sich die Suche nach Spielgeräten als schwierige Angelegenheit für den Bauhof erwiesen, der das Projekt im Namen der Stadt koordiniert und realisiert. „Die ersten Angebote für Spielgeräte waren schlichtweg zu teuer. Es wurde lange nach einer angemessenen gesamtwirtschaftlichen Lösung gesucht“, sagt Hund und erinnert an den Sparzwang der Stadt.

Mittlerweile habe der Bauhof Spielgeräte bestellt. Weil diese jedoch eine lange Lieferzeit haben, warte die angedachte Spielanlage rund um die Lokomotive weiterhin auf ihre Fertigstellung. In den nächsten Tagen, so Hundt, soll das Projekt jedoch abgeschlossen und der neue Spielplatz freigegeben werden.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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