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Lennestadt, 02. August 2020

Zehn Jahre gewartet

Förderschule Grevenbrück wird mit großem Aufwand auf Vordermann gebracht

Die Container, in denen die Schüler vorübergehend unterrichtet werden, stehen bereit.
Die Container, in denen die Schüler vorübergehend unterrichtet werden, stehen bereit.
Foto: privat
Grevenbrück. Der Computerraum ist nach wie vor mit Röhrenmonitoren ausgestattet, das Funknetzwerk ist sehr schlecht und die digitale Ausstattung auf dem Stand von vor 20 Jahren. Dem Chemieraum sieht man nicht an, dass es einer ist. Von den Wänden bröckelt der Putz und das Mobiliar hat seine besten Zeiten hinter sich.

Kein Zweifel: In der Janusz-Korczak-Schule (Förderschule Lernen und emotionale und soziale Entwicklung) in Grevenbrück ist der Investitionsstau nicht zu übersehen. Doch das hat in absehbarer Zeit ein Ende. Die Stadt Lennestadt als Eigentümerin des Gebäudes und der Kreis Olpe als Schulträger nehmen richtig Geld in die Hand.

Die Janusz-Korczak-Schule Grevenbrück wird zeit-, arbeits- und kostenaufwändig saniert. Der Umbau wird etwa ein Jahr dauern. Im Neubau stehen eher „Verschönerungsmaßnahmen“ an. Der Altbau wird kernsaniert. Heißt im Klartext: Wände, Böden, Mobiliar – alles wird erneuert. Passender ZeitpunktDie ersten Kartons sind schon gepackt und der Müllcontainer steht bereit. Eine Situation, die auch Schulleiterin Christa Busenius und ihren Stellvertreter Matthias Stucke aufatmen lässt.

„Sie ahnen nicht, wie lange ich darauf gewartet. Seit zehn Jahren sind die Umbaumaßnahmen eigentlich schon notwendig“, bringt es Christa Busenius auf den Punkt und fügt hinzu, dass der Zeitpunkt auch mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung und die Förderungen passend sei.
Der Blick von oben auf die Container vor der Schule.
Sollte es, bedingt durch die Corona-Pandemie, erneut zu Schulschließungen kommen, sind die Lehrer besser gewappnet. Der Raum mit zehn Computerarbeitsplätzen für die Lehrkräfte ist bereits fertig. Ähnlich soll demnächst auch der Computerraum der Schüler aussehen.

Los geht es im Neubau. Während der Baumaßnahmen werden die Schüler der vier Klassen des Neubaus in eigens dafür auf dem Schulhof aufgestellten Containern unterrichtet. Bis zu den Weihnachtsferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Der Kran ist auf dem Schulgelände positioniert. Der Umbau hat begonnen.
Im Januar nächsten Jahres soll es im Altbau losgehen. Alles wird neugestaltet und auch die Decken abgehangen, um den Schall zu reduzieren. Hinzu kommt moderne LED-Beleuchtung.

Auch bei der Aufteilung der Räume hatte die Schulleitung ein Mitspracherecht. Demnächst ist beispielsweise der Musikraum neben dem Kunstraum. Bis dahin wartet auch auf Christa Busenius, Matthias Stucke und ihre 26 Kollegen jede Menge Arbeit, die schon beim Ausräumen der Schränke anfängt.
Ein Artikel von Nicole Voss

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