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Lennestadt, 30. November 2017

Spendenübergabe, Blasmusik und ökumenische Andacht

Feierliche Eröffnung des Altenhundemer Weihnachtsmarktes

Weihnachtshütten in gemütlicher Atmosphäre Auf dem Marktplatz: Der Weihnachtsmarkt in Altenhundem ist eröffnet.
Weihnachtshütten in gemütlicher Atmosphäre Auf dem Marktplatz: Der Weihnachtsmarkt in Altenhundem ist eröffnet.
Fotos: Nils Dinkel
Altenhundem. Der Weihnachtsmarkt auf dem Altenhundemer Marktplatz ist am Donnerstagabend, 30. November, feierlich eröffnet worden. Bis einschließlich Sonntag, 3. Dezember, laden Aktionsring, Einzelhändler und örtliche Vereine zum Verweilen bei Glühwein, Musik und leckeren Speisen ein. Zahlreiche Stände und auf dem Boden ausgelegte Hackschnitzel sorgen bei Lagerfeuer für eine gemütliche Atmosphäre.

Der Aktionsring hat sich für die vier Tage viel vorgenommen. Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt in Altenhundem mit einer Festandacht von Pfarrer Doktor Jörg Ettemeyer sowie Gemeindereferentin Helga Grewe, begleitet vom Bläserchor Würdinghausen. Ettemeyer ging unter anderem auf die Bedeutung der vier Kerzen ein. So bedeute die erste Kerze Freude, die zweite Gottes Güte, die dritte Sorgen, „die man mit Gott teilen kann“, und die vierte Kerze verkünde Gottes Frieden.

Bürgermeister Stefan Hundt ging auf die Herkunft der Weihnachtsmärkte ein. So seien sie im deutschsprachigen Raum entstanden. Die Leute hätten sich vor Weihnachten auf dem Markt noch einmal mit Lebensmitteln eindecken wollen. „Entstanden sind Weihnachtsmärkte im 14. Jahrhundert. Das ist mit der Zeit gewachsen“, sagte Hundt. "Gelungener Weihnachtsmarkt"Der Weihnachtsmarkt in Altenhundem sei wieder sehr schön geworden. „Danke an den Aktionsring und allen Helfern, die sich hier so viel Mühe gegeben haben. Jetzt können wir uns auf vier schöne Tage freuen“, so der Bürgermeister weiter. Abschließend wünschte Hundt allen Besuchern und Betreibern eine besinnliche Weihnachtszeit, ein gutes Miteinander und gute Unterhaltung.
Bürgermeister Stefan Hundt ging auf die Historie der Weihnachtsmärkte ein.
„Wir wollten in diesem Jahr einiges Neues anbieten und haben die Zusammenarbeit mit Vereinen gestärkt. Unter anderem wird die Feuerwehr am Samstag vor allem für Kinder eine Brandschau präsentieren“, sagte Andreas Cordes, Vorstandsmitglied des Aktionsrings Altenhundem. Außerdem dankte Cordes der Volksbank Bigge-Lenne für die Bereitstellung einer Vereinshütte, in der sich verschiedene Vereine vorstellen können. Losverkauf-Erlös übergebenDer Aktionsring nutzte die Eröffnung des Weihnachtsmarktes zudem, um eine Spende an das St. Elisabeth Hospiz zu übergeben. Aus dem Losverkauf, der anlässlich des Marktplatz-Konzertes vor dem Hospizkonzertes im Oktober stattgefunden hatte, resultierte eine Spendensumme von 2100 Euro. Thomas Stipp, Beisitzer im Aktionsring, dankte allen Loskäufern und Preisstiftern, bevor er schließlich den Spendenscheck an Alfons Heimes als Vertreter des Hospizvereins übergab.
Der Aktionsring Altenhundem übergibt einen Spendencheck an Alfons Heimes (zweiter von rechts) als Vertreter des Hospizvereins.
Heimes: „Wir benötigen das Geld, um den Menschen in ihren letzten Tagen und Monaten ein schönes Leben zu ermöglichen. Danke im Namen des Hospizvereins.“ Der Verein müsse jährlich 300.000 Euro in Eigenleistung erbringen und sei daher auf Spenden angewiesen. „Wir sind in Altenhundem gut aufgehoben“, so Heimes abschließend.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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