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Lennestadt, 24. November 2016

Vertrauensbildende und spannungsfreie Gespräche führen

Familienzentrum Meggen: Fortbildung zur interkulturellen Elternarbeit

Erzieherinnen verschiedener Einrichtungen nahmen jetzt im Familienzentrum St. Bartholomäus Meggen an einer Fortbildung teil.
Erzieherinnen verschiedener Einrichtungen nahmen jetzt im Familienzentrum St. Bartholomäus Meggen an einer Fortbildung teil.
Foto: privat
Meggen. Dr. Mohammad Heidari vom Waik-Institut in Köln war jetzt als Referent für eine Teamfortbildung im Familienzentrum St. Bartholomäus in Meggen zu Gast. Das Thema der Veranstaltung lautete „Interkulturelle Elternarbeit im Elementarbereich“.

Auch Erzieherinnen aus den Familienzentren „St. Marien“ in Altenhundem und „St. Peter und Paul“ in Kirchhundem sowie der Kindertageseinrichtung „St. Agatha“ in Maumke nahmen an der Fortbildung teil. Durch praktische Übungen wurden die Inhalte, beispielsweise Grundlagen zum pädagogischen Umgang mit Kindern und die Begleitung von Eltern mit unterschiedlicher Herkunft, Religion und kultureller Prägung, vermittelt. Rollenspiele Durch Rollenspiele verdeutliche Dr. Mohammad Heidari den Teilnehmerinnen die Hindernisse, Rollenerwartungen und Herausforderungen. Ein wichtiges Fazit für die Erzieherinnen: Die gegenseitigen Rollenerwartungen und damit verbunden

die Erwartungshaltungen sollten immer geklärt werden. Das gilt auch für die unterschiedlichen Erziehungsansätze der jeweiligen kulturellen Hintergründe. Unterschiede respektvoll annehmen Die wichtigste Erkenntnis, die die Teilnehmerinnen nach der Fortbildung mit nach Hause nahmen, war: Eltern und Kinder sollten in ihrer Unterschiedlichkeit freundlich und respektvoll angenommen und begleitet werden – das fördert eine gute Integration in der Gesellschaft.
(LP)

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