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Lennestadt, 11. Januar 2020

LokalPlus zu Besuch auf der Baustelle

Elsper Kaiser-Otto-Schule verwandelt sich in eine moderne Grundschule

Zeigen die Pläne und freuen sich auf die Umsetzung: (v.l.) Paul Kleffmann, Rebecca Friesekothen, Britta Heß und Sergej Neu.
Zeigen die Pläne und freuen sich auf die Umsetzung: (v.l.) Paul Kleffmann, Rebecca Friesekothen, Britta Heß und Sergej Neu.
Foto: Kerstin Sauer
Elspe. Die Bauarbeiten an der Kaiser-Otto-Schule in Elspe sind in vollem Gang: Seit Herbst werden hier Wände herausgerissen, Leitungen verlegt, Pläne umgesetzt. Festes Ziel: Fertigstellung in den Sommerferien. Denn dann zieht die Elsper Grundschule in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule. LokalPlus war vor Ort.

Kiloweise Dämmmaterial ist in der Pausenhalle zu einem riesigen Berg aufgeschichtet. Kabel hängen aus den Wänden und Decken, Spuren auf dem verstaubten Boden zeugen von Wänden, die hier einmal Räume abgetrennt haben. Simple Computerausdrucke an den Türen erklären, was aus den einzelnen Räumen einmal werden soll: Klassenraum, Ruheraum, Kunstraum, Küche, OGS…
Kabel hängen von der Decke herab, auf dem Boden sind noch die Spuren alter Wände aus der Zeit zu sehen, in der die Schule als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde.
Die Pläne stehen. Mehr als zufrieden damit ist Rebecca Friesekothen, Leiterin des Grundschulverbundes Oene-Elspe-Tal. „Ich bin sehr dankbar, dass sich der Schulträger auf unsere Wünsche und Vorstellungen eingelassen hat“, betont sie und lobt vor allem die gute Zusammenarbeit mit Paul Kleffmann, Bereichsleiter Hochbau bei der Stadt Lennestadt. Team plante das Raumkonzept Gemeinsam mit ihrem „tollen Team“, wie die Schulleiterin betont, habe sie Bücher gewälzt, Berichte gelesen, überlegt und geplant: Wie kann das Gebäude der ehemaligen Hauptschule umgestaltet werden, um modernes Lernen in einer Grundschule zu gewährleisten?

„In der jetzigen Grundschule kommen wir leider absolut an unsere Grenzen“, erklärt die 36-Jährige. Paul Kleffmann stimmt ihr zu: „Die Räume sind zu klein, es gibt keine Differenzierungsräume, keinen Speisesaal für die OGS. Die Digitalisierung könnten wir hier nicht weiter vorantreiben, weil die Bruchstein-Wände viel zu dick sind für WLAN.“ Gedränge auf dem engen Flur „Wenn es zur Pause klingelt, wird es auf den Fluren teilweise gefährlich“, fährt Schulleiterin Rebecca Friesekothen fort und erklärt: „Wenn acht Klassen mit 173 Schülern auf den Flur stürmen, fünf Klassen davon auf einem einzigen Flur, dann geht es schon mal wild zu.“

Vorstellungen von modernem Lernen sind in dem Gebäude aus den Vorkriegsjahren nicht realisierbar: „Wir wollen die Kinder zum Lernen erziehen, dazu sollen sie auch mal in Kleingruppen Themen erarbeiten, teilweise am PC. Aufgrund der fehlenden Raumkapazitäten ist das aber nicht möglich.“ Ebenso wie der differenzierte Unterricht, wie Rebecca Friesekothen erklärt: „Manche Schüler müssen auch mal aus dem Unterrichtsgeschehen genommen und alleine betreut werden – wo sollen wir das hier machen?“ Komplette Sanierung von Nöten Mal ganz abgesehen von den Problemen im Unterrichtsalltag: „Das Gebäude der Grundschule ist stark renovierungsbedürftig“, erklärt Paul Kleffmann. Über Jahre hinweg hätte hier – natürlich immer nur in den Ferien – saniert werden müssen. Ein nicht abzuschätzender Kostenfaktor, wie die Experten wissen.

Die Kosten für den Umbau der Kaiser-Otto-Schule stehen fest: 900.000 Euro sind dafür im Haushalt 2019 und 2020 eingestellt. „2018 wurde beschlossen, dass die Grundschule in dieses Gebäude zieht“, erklärt Britta Heß, Bereichsleiterin Schulen und Sport bei der Stadt Lennestadt. Mit Vollgas wird in dem großen Gebäude seit einigen Wochen gearbeitet. Nach den Abbrucharbeiten werden derzeit die Elektro- und Sanitärleitungen verlegt.

Während im Erdgeschoss die Pausenhalle und die Räumlichkeiten des Offenen Ganztags mit Speisesaal, Küche und Spieleraum sowie Ruheräumen untergebracht werden, verteilen sich auf das Ober- und das Dachgeschoss die Klassenräume in sogenannten „Jahrgangsareas“: Die beiden Klassen eines Jahrgangs liegen nebeneinander und sind durch einen Differenzierungsraum miteinander verbunden. Hinzu kommen Lern- und Leseinseln, wo das eigenständige Lernen stattfinden kann.
Rebecca Friesekothen zeigt, wie die Jahrgangsareas aussehen werden: Zwei Klassenräume eines Jahrgangs werden durch einen Differenzierungsraum miteinander verbunden.
Hinzu kommen im ersten Stock ein eigener Verwaltungstrakt mit Lehrerzimmern und Büros sowie das Lesedorf, während im Dachgeschoss ein Musik- und ein Kunstraum untergebracht werden.

Eine Besonderheit ist für die erste Etage geplant, wie Rebecca Friesekothen stolz erläutert: „In einem Raum werden wir eine Mini-Phänomenta einrichten. Bei der Ausstattung mit interaktiven Exponaten werden wir vom Arbeitgeberverband und von der IHK gefördert.“ Die Mini-Phänomenta soll nicht nur für die eigenen Schüler, sondern auch für andere Schulen und Kindergarten nach Absprache zur Verfügung stehen.

In den Sommerferien soll das Gebäude fertig sein. Ein sportliches Ziel, wie Bauleiter Sergej Neu weiß. Aber er ist optimistisch: „Das kriegen wir hin.“
Ein Artikel von Kerstin Sauer

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