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Lennestadt, 28. November 2019

Neues Waisenhaus gebaut

Elsper Ehepaar unterstützt die Ärmsten der Armen in Indien

Christa und Karl-Josef Simon im Kreis der Kinder, die im Waisenhaus eine Bleibe gefunden haben und der Schwestern, die sich kümmern.
Christa und Karl-Josef Simon im Kreis der Kinder, die im Waisenhaus eine Bleibe gefunden haben und der Schwestern, die sich kümmern.
Foto: privat
Elspe. Das Wohl der Ärmsten der Armen in Indien liegt Christa und Karl-Josef Simon am Herzen. Ohne das Elsper Ehepaar und ihre stetigen Unterstützer wären die Projekte, die den Kindern in Indien und ihren Familien ein Stück Lebensqualität bringen, nicht realisierbar gewesen. Im Vordergrund steht die Hilfe zur Selbsthilfe.

Da gibt es beeindruckende Erfolge zu vermelden. In diesem Jahr ist insbesondere das Waisenhaus in Edayankulam. Im Februar dieses Jahres reisten Christa und Karl-Josef Simon ein weiteres Mal – auf eigene Kosten – mit ihrer Tochter Christina nach Indien und waren bei der feierlichen Einweihung dabei.

Die dreiköpfige Reisegruppe überzeugte sich abermals von der Verwendung der Spendengelder. Im Waisenhaus haben momentan etwa 30 Kinder eine Bleibe gefunden. Das Haus ist für bis zu 80 Kinder ausgelegt. Dafür liegt eine Genehmigung der Regierung vor. Das Waisenhaus besteht aus zwei Etagen. Psychologin spricht einmal monatlich mit den Kindern In der unteren Etage schlafen die Mädchen.  In der zweiten Etage ist auch ein Raum für die beiden Aufsichtspersonen und ein zweiter Raum für eine Psychologin, die einmal monatlich mit jedem Kind spricht. Das ist eine Auflage der Regierung.

Die zweite Auflage war – und dafür musste ein Darlehen aufgenommen werden – eine Mauer rund um das Waisenhaus und das Areal zu bauen. In Indien sind alle „richtigen“ Häuser und alle offiziellen Einrichtungen – Schulen, Kindergärten, Waisenhäuser - ummauert, als Schutz vor tierischen und menschlichen Eindringlingen.

Bei den Sanitäranlagen sind noch 7.500 Euro an Darlehen wieder zurückzuzahlen. Die Küche konnte noch gar nicht in Angriff genommen werden und ist mit 12.500 Euro veranschlagt. „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und wir sind sehr glücklich, dass alles so viel größer geworden ist und nicht in ein paar Jahren schon wieder erweitert werden muss“, zeigt sich Christa Simon optimistisch.

Die Arbeiten werden im kommenden Jahr fortgesetzt und hoffentlich auch fertiggestellt. Die Mädchen im Waisenhaus benötigen neben Essen, Unterkunft und Kleidung auch eine gute Schulbildung. Da es in der entlegenen Gegend nur eine kleine Dorfschule gibt, die den Kindern kaum Wissen vermitteln kann, haben die Schwestern eine größere, weiterführende Schule ausgesucht, die sehr effektiv arbeitet mit engagierten Lehrern. Auch davon überzeugten sich Christa und Karl-Josef Simon, in Begleitung ihrer Tochter persönlich. Ein Bus für die SchulfahrtenDer Besuch dieser guten Schule stellte ein neues Problem: Es wurde ein Bus benötigt, der die Kinder morgens zur Schule bringt und nachmittags wieder abholt. Der Priester der Gemeinde hat mit einem Kredit einen Bus gekauft und kommt mit den Rückzahlungen, der Unterhaltung für den Bus und den Lohnkosten für den Busfahrer an seine Grenzen. „Wir haben zugesagt, die Lohnkosten für den Busfahrer zu übernehmen“, erklärt Karl-Josef Simon. Kindern und Familien mit Patenschaften eine Zukunft geben„Wir betreuen aber noch zwei weitere Waisenhäuser - eins für Jungen, eins für Mädchen und freuen uns deshalb, wenn sich weiterhin Menschen bereitfinden, die ein benachteiligtes Kind fördern möchten. Fast alle Kinder des Waisenhauses haben inzwischen Paten“, betont Christa Simon.

Auch in den armen Familien gebe es viele Kinder, die zwar nicht im Waisenhaus leben, denen man aber mit einer Patenschaft eine Zukunft geben könne. 
Weitere Unterstützung benötigt
Wer ein Kind fördern und eine Patenschaft übernehmen möchte, kann Christa und Karl-Josef Simon unter der Telefonnummer  0 27 21/35 60 kontaktieren. Beim Elsper Weihnachtsmarkt am Samstag und Sonntag, 30. November und 1. Dezember, ist das engagierte Paar wieder mit einem Stand vertreten und stellt seinen neuen Flyer vor.

Wer helfen möchten:
Indienhilfe Simon Stiftung
IBAN DE23 4625 1630 0024 0703 51
Spendenquittungen können bei Angabe der Email oder Anschrift ausgestellt werden. Bei Spenden bis zu 200 Euro reicht der  der Kontoauszug als Nachweis beim Finanzamt.
Ein Artikel von Nicole Voss

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