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Lennestadt, Lennestadt, 9. Juli 2015

Mathias P. Negele bewirbt mit einem Kurzfilm die Stärken des Einzelhandels

Einkaufen als Erlebnis

Ein Screenshot aus dem Werbefilm.
Ein Screenshot aus dem Werbefilm.
Foto: Screenshot
Drei Lennestädter Einzelhändler gehen in der Werbung neue Wege: Ein Filmclip preist das Einkaufen im örtlichen Einzelhandel als Erlebnis an. Mathias P. Negele, Inhaber der Filmschmiede Sauerland, hat den Werbespot mit Kleindarstellern produziert – und freut sich über die bisherige Resonanz auf den Spot.

Seit Sonntag, 5. Juli, ist der Kurzfilm unter „Lennestadt Einkaufsparadies“ auf dem Online-Videoportal YouTube zu sehen. Bis Donnerstagmittag, 9. Juli, wurde der Clip mehr als 1600 Mal aufgerufen. „Das ist ein tolles Ergebnis“, sagt Negele. Die Einzelhändler aus Lennestadt – Optik Vollmers aus Elspe sowie das Modegeschäft Schaulade und die Parfümerie Aurel aus Altenhundem – werden den Werbefilm zudem auf ihren Internet- und Facebook-Seiten präsentieren.

„Es geht darum, das Einkaufen vor Ort als Erlebnis zu bewerben. Kunden können Waren in den Geschäften außerdem anfassen, anprobieren und testen und sich gleichzeitig von geschultem Fachpersonal beraten lassen“, erklärt Negele. Diese Kombination aus Event und Service hat er in dem Werbefilm in den Vordergrund gerückt – und damit die Eigenschaften, die den örtlichen Einzelhandel gegenüber der Konkurrenz, dem nach wie vor boomenden Online-Shopping, auszeichneten. Hochmotiviertes Team vor und hinter der Kamera Weniger als zwei Monate dauerte es, bis aus der Idee der fertige Film entstanden war. „Wir haben alle sehr zügig gearbeitet und waren sehr gut organisiert“, lobt Negele alle Beteiligten, spricht von einem „hochmotivierten Team“ vor und hinter der Kamera. Binnen eines kompletten und zweier halber Drehtage seien alle Szenen im Kasten gewesen. Vor allem die beiden Hauptdarstellerinnen, die Schwestern Nina Hesse und Tanja Hesse-Nagel, hätten reichlich Begeisterung und Ausdauer an den Tag gelegt, so Negele. Beide hätten vorab lediglich Laufsteg- und Modellerfahrung gehabt.

Mit dem Endergebnis ist der Filmemacher „sehr zufrieden“, der unter anderem an diversen TV-Produktionen mitgewirkt hat, darunter „Tatort“ und „Wolffs Revier“. Dass der Werbespot mit seiner Dauer von 3:44 Minuten deutlich länger geworden ist als ursprünglich geplant, sei mit Blick auf das Ergebnis absolut vertretbar. „Wir zeigen das Einkaufen in drei Geschäften und erzählen gleichzeitig eine Geschichte“, sagt Negele. Mehrere Testzuschauer hätten letzte Bedenken, ob der Clip zu lang sein könnte, einstimmig ausgeräumt.
Mathias P. Negele.

Ein Artikel von Sven Prillwitz

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