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Lennestadt, 11.09.2021

Bürgermeister zu Besuch

EiL-Fahrradwerkstatt: Vom alten Drahtesel zum straßentauglichen Rad

Besuch in der Fahrradwerkstatt: (v.l.) Markus Hesse (Sozialwerk St. Georg), Christoph Brüggemann (Vorsitzender Schützenverein Altenhundem), Helmut Meier, Franz Bender und Hermann Görke (Fahrradwerkstatt), Bürgermeister Tobias Puspas und Hartmut Schweinsberg (Sprecher von EiL).
Besuch in der Fahrradwerkstatt: (v.l.) Markus Hesse (Sozialwerk St. Georg), Christoph Brüggemann (Vorsitzender Schützenverein Altenhundem), Helmut Meier, Franz Bender und Hermann Görke (Fahrradwerkstatt), Bürgermeister Tobias Puspas und Hartmut Schweinsberg (Sprecher von EiL).
Lorena Klein
Altenhundem. Die Fahrradwerkstatt der Ehrenamtsbörse EiL hat am Donnerstag, 9. September, Besuch von Bürgermeister Tobias Puspas erhalten. Vor Ort wollte er sich einmal ein Bild über das ehrenamtliche Engagement der fleißigen Helfer machen.

Jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr bietet die Fahrradwerkstatt gebrauchte reparierte Räder gegen einen kleinen Beitrag für die Materialkosten an. Auch Pannen am eigenen Fahrrad können dort repariert werden.

100 Räder im Angebot

Die Lennestädter Fahrradwerkstatt – dahinter stehen vor allem Franz Bender, Helmut Meier und Hermann Görke. Ca. 100 Räder haben die drei Ehrenamtler momentan anzubieten, über die sich Personen mit geringem Einkommen freuen können. Ob Geflüchtete, sozial Schwache oder auch Studenten, die nach einem einfachen Rad suchen – in der Fahrradwerkstatt ist jeder willkommen, der nicht genug Geld für ein teures Modell hat.

Bürgermeister Tobias Puspas hat großen Respekt vor dem, was im Keller des St. Georg Sozialwerks auf die Beine gestellt wurde: „Das sind Projekte, die zeigen, was Ehrenamt bewirken kann.“

Klein angefangen

Als die Fahrradwerkstatt vor sechs Jahren ins Leben gerufen wurde, lagerte und reparierte Gründungsmitglied Siegfried Nüsse die Fahrräder zunächst in einer kleinen Garage. Franz Bender, der zu dieser Zeit gerade in den Ruhestand ging, suchte nach einer weiteren Beschäftigung, der er nachgehen konnte, und übernahm das Projekt mit Vergnügen. Als ein „wichtiger Pfeiler“ habe Bender in der Werkstatt für Kontinuiät gesorgt, so Hartmurt Schweinsberg, Sprecher von EiL.

Ihr neues Zuhause fand die Fahrradwerkstatt im Keller des Sozialwerks St. Georg. Franz Bender lobt die gute Zusammenarbeit: „Wir fühlen uns bei St. Georg gut aufgehoben!“.


Auch der Schützenverein ist der Werkstatt ein treuer Partner: Der Kellerraum der Schützenhalle wurde schon mehrmals zur Verfügung gestellt und wird auch momentan als zusätzlicher Lagerraum genutzt.

Große Nachfrage

Lange wurden die Räder hauptsächlich an Asylbewerber ausgegeben - einige Geflüchtete wirkten auch selbst im Projekt mit und halfen bei Reparaturen. Während der Flüchtlingswelle war die Nachfrage sogar so groß, dass Nummern an die lange Schlange von Interessenten verteilt werden mussten.

Mittlerweile geht es zwar wieder ruhiger zu, doch trotzdem seien immer wieder Tage dabei, an denen sich „Kunde an Kunde“ reihe, erklärt das dreiköpfige Team. Doch für sie stellt die ehrenamtliche Arbeit keine Last dar – im Gegenteil: „Es macht immer Spaß!“, betont Franz Bender. Trotz der Pandemie wurden auch dieses Jahr schon 48 Räder ausgegeben, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen.

Schrott und Schätze

Spenden kann jeder: Teilweise sind die abgegebenen Fahrräder noch wie neu, teilweise fernab von straßentauglich. Doch mitunter sind sogar richtige Schätze dabei: Ein sehr altes und noch gut erhaltenes Rad aus der Werkstatt steht sogar mittlerweile im Fahrradmuseum im Norden Deutschlands.


Im Anschluss an die kleine Rundführung ließ es sich auch der Bürgermeister nicht nehmen, ein Dreirad und sein altes Hollandrad beizusteuern: „Ich denke, es ist schön zu sehen, wenn jemand mit dem Drahtesel durch die Gegend fährt und ihn wirklich noch braucht“. Die ehrenamtliche Fahrradwerkstatt hat auch bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Ein Artikel von Lorena Klein

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