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Lennestadt, Lennestadt-Grevenbrück, 8. Oktober 2015

„Bedürfnisorientierte Sozialpolitik sieht anders aus"

Leserbrief: Kritik an Kosten für Spiellok
Zur Spielzeuglok am Grevenbrücker Bahnhof erreichte die Redaktion von LokalPlus folgende Zuschrift eines Lesers:

„Lennestadt nimmt Dampf auf…

Groß wurde das 875jährige Ortsjubiläum Grevenbrück im September gefeiert – Respekt für eine passgenaue Organisation und exzellente Präsentation des Ortes. Bei allem positivem Nachklang über die Feierlichkeiten über den Ort Grevenbrück sei es mir heute einmal gestattet, auf ein neues weiteres Kleinod in einer beliebten Ortsrandlage von Grevenbrück aufmerksam zu machen. Es ist in einer städtebaulichen Höchstleistung gelungen, einen weiteren Publikumsmagneten zu aktivieren. Gemeint ist natürlich die Spielanlage am Grevenbrücker Bahnhof mit der von den Kalkwerken großzügig gestifteten Diesellok. Der ,Traum in Grün und Gelb´ wurde inzwischen technisch freigegeben und hat sich rasant zu einem weiteren Anziehungspunkt für Jung und Alt entwickelt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger! Suchen Sie an einem sonnigen Sonntagnachmittag ein Ziel für einen Familienausflug? Dann gönnen Sie sich einen schönen Nachmittag in Grevenbrück! Besuchen Sie den Bahnhof und das landschaftlich reizvolle Umfeld! Lassen Sie die Seele baumeln und genießen Sie das Kulturprogramm und den Ausblick von der Bahnhofsterrasse bei einem Latte Machiato und einem hausgemachten Tortenstück. Den Blick auf geschichtsträchtige Gemäuer wie die historische Post haben Sie sich verdient! „Spielpark in gut eingezäunter Variante" Und selbstverständlich sind Ihre Kinder gut aufgehoben. Der gekonnt in die Naturlandschaft eingebundene Spielpark bietet in gut eingezäunter Variante kreative und kurzweilige Beschäftigung für den Nachwuchs. Auch erwachsene Eisenbahnfreunde kommen vollends auf ihre Kosten!

Mein Fazit: Es ist dem Bürgermeister (1. Bürger) und der Stadt Lennestadt wieder einmal in vorbildlicher Weise gelungen, für schlappe (bisher) 33.000 Euro den ,Schatz Lennestadt´ erneut zum Strahlen zu bringen – leuchtende Kinderaugen sind Ihnen gewiss.

Aber gestatten Sie mir bitte auch eine abschließende Anmerkung: Danke unserem Herrn Bürgermeister und den Ratsvertretern für die durchaus ebenso kreative Kürzung von freiwilligen Sozialleistungen: Begrüßungsgeld für Neugeborene (17.000 Euro) – Zuschuss Windeltonne Pflegebedürftige (7.200 Euro) – Nutzung Restmülltonne Kleinkinder in Kitas (2.000 Euro) – Förderung Seniorenarbeit (1000 Euro) – Kinderbeförderung Kitas (4.000 Euro) -… Eine familienfreundliche Kommune setzt Zeichen!

Eine solide und bedürfnisorientierte Sozialpolitik in Lennestadt sieht aus meiner Sicht anders aus!"

Gerd Hennes
Lennestadt
(LP)

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