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Lennestadt, Lennestadt, 6. Juli 2015

Elf Auszubildende organisieren DKMS-Typisierung bei Hensel

Azubis sammeln Geld und Spender

Bratwurst für Typisierung
Zum Abschluss der Ausbildung ein gemeinsames Projekt mit gemeinnützigen Hintergrund durchführen: Dieser Aufgabe haben sich die Azubis des dritten Ausbildungsjahres der Firma Gustav Hensel gestellt – und eine betriebliche Typisierung für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) auf die Beine gestellt.

34 neue Spender und potentielle Lebensretter seien auf diese Weise zusammengekommen. Hinzu komme die Anzahl derjenigen, die bereits vorab Zeit in der Datenbank registriert waren. Aber auch die Mitarbeiter, die aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht für die Typisierung infrage kamen, hätten das Projekt finanziell unterstützt, freute sich die Gruppe über die „durchweg positive Resonanz“ in der Firma.

„Da jede Typisierung Kosten in Höhe von 50 Euro verursacht und die DKMS eine karitative Organisation ist, die sich durch Spenden finanziert, mussten wir zunächst über eine mögliche Finanzierung nachdenken“, erzählt die elfköpfige Gruppe (siehe Infokasten). Also stellten die Azubis im dritten Lehrjahr an mehreren Tagen in der Mittagspause den Grill auf versorgten die Arbeitskollegen mit Würstchen. Den Preis für die Bratwurst legte jeder Angestellte selbst fest. Dank an alle Unterstützer Unterstützt wurde die Aktion von der Metzgerei Wesener in Form einer „sehr großzügigen Spende“. Auch die Firma Hensel beteiligte sich an dem Projekt. „Der Betrag, den wir nicht erwirtschaften konnten, wurde durch Hensel aufgestockt, sodass letztendlich alle Kosten gedeckt waren“, so die Auszubildenden. Sie bedanken sich bei allen Unterstützern.

„Für uns war es eine tolle Erfahrung, dieses Projekt selbständig auf die Beine zu stellen und den anschließenden Erfolg zu betrachten. In einem solchen Rahmen merkt man ganz deutlich, wie viel Vorbereitung und Kommunikation für die Durchführung eines solchen Projekts nötig ist und dass jeder Einzelne eine große Portion Zuverlässigkeit mitbringen muss. Trotz viel Arbeitsaufwand hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht“, lautete das Fazit der elf Auszubildenden nach dem Abschluss des Projekts. (LP)
Die Organisatoren des Projekts
Niklas Dellori (Fachkraft für Lagerlogistik), Durim Hasani (Verfahrensmechaniker), Nils Berghoff (Werkzeugmechaniker), Lukas Alfes (Zerspanungsmechaniker), Nick Wanken (Industriemechaniker), Yannik Schweinsberg und Bastian Ludwig (beide Elektroniker für Betriebstechnik), Patrick Grebe (Fachinformatiker) sowie Nicola Gerk, Benjamin Hinz und Ioanna Thomou (Industriekaufleute)

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