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Lennestadt, Lennestadt, 25. Juni 2015

Lennestadt will weitere Kooperation mit Kirchhundem prüfen

Ausbau der Zusammenarbeit

Weitere Gespräche mit Kirchhundem
Foto: Sven Prillwitz
Die Stadt Lennestadt will die interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kirchhundem weiter ausbauen. In Gesprächen mit der Nachbarkommunen sollen weitere Möglichkeiten der Kooperation ausgelotet werden. Darauf haben sich die Stadtverordneten am Mittwochabend einstimmig geeinigt.

Per Antrag hatte die CDU-Fraktion die Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit angeregt und dabei auch die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe ins Spiel gebracht. Mit Blick auf den demografischen Wandel und die „enger werdenden finanziellen Spielräume der Kommunen“ seien weitere Synergieeffekte sinnvoll, begründeten die Christdemokraten ihren Antrag.

SPD und Grüne stimmten dem Antrag zu, sprachen sich jedoch – im Falle von SPD-Fraktionschef Heinz Vollmer – auch aus Kostengründen gegen die Option aus, einen externen Berater zu den Gesprächen hinzuzuziehen. „Wir sollten einen interkommunalen Arbeitskreis bilden, damit auch die richtigen Ansprechpartner vor Ort gemeinsam an einem Tisch sitzen und positive Synergieeffekte ausloten können“, sagte Vollmer. Reinéry hat Gesprächen zugestimmt Bürgermeister Stefan Hundt erklärte, dass die Stadt ohnehin „in Anbetracht unseres Haushaltskonzepts derzeit keine Auftragsbasis“ habe. Mit seinem Kirchhundemer Amtskollegen Andreas Reinéry habe er sich bereits darauf verständigt, weitere Gespräche im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit führen zu wollen. Als gelungene Beispiele hierfür nannte Hundt unter anderem die bereits gemeinsam betriebenen Einrichtungen Musikschule, Kulturgemeinde und Tourist-Information.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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