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Lennestadt, 15. September 2020

Nächster Anlauf in Thessaloniki

Aufbruch nach Griechenland: Sebastian Heinze will Flüchtlingen helfen

Nur wenige Minuten vor seiner Abreise besuchte die LokalPlus-Redaktion Sebastian Heinze. Er will in Griechenland anpacken und Hilfsgüter liefern.
Nur wenige Minuten vor seiner Abreise besuchte die LokalPlus-Redaktion Sebastian Heinze. Er will in Griechenland anpacken und Hilfsgüter liefern.
Fotos: Nils Dinkel
Grevenbrück. Der ehemalige Grevenbrücker Sebastian Heinze wagt es wieder: Umgehend nachdem er am Dienstagmittag, 15. September, noch Besuch von einem LokalPlus-Redakteur erhielt, startete Heinze in Richtung Griechenland, um Obdachlosen und Flüchtlingen zu helfen. Vier Wochen lang wird er vor Ort sein. Ein Interview während des Packens, dann noch unter die die Dusche und schon muss Sebastian Heinze los.

Sein letzter Trip war im März kurzfristig der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen und er konnte nicht nach Griechenland reisen.

Aber jetzt: Drei Wochen lang will Sebastian Heinze eine Obdachlosen-Organisation in Thessaloniki unterstützen. Die vierte Woche will er bei einem Bauprojekt anpacken. Dementsprechend hat er auch zahlreiche Werkzeuge im Gepäck. Von Thessaloniki aus will Sebastian Heinze Einkäufe in die Region Lesbos schicken und die Menschen dort unterstützen.

„Das ist die sicherste Lösung“, erzählt der 24-Jährige mit Blick auf die Gesundheit. Die aktuelle Situation in Lesbos habe ihn kurzfristig zu dieser Hilfsaktion bewegt. Es ist sein zehnter Vor-Ort-Einsatz. Für die Koordination ist der Verein Medical Volunteers International mit im Boot.
Dienstagmittag ging es schließlich am Elternhaus in Grevenbrück los. Zuvor hatte Sebastian Heinze einiges zu tun. Der örtlich ansässige Jugendtreff entbehrt für den vierwöchigen Trip ein Fahrzeug aus seiner Flotte. Hier war zunächst jedoch Manneskraft gefordert: Sebastian Heinze und ein OT-Mitarbeiter montierten den Aufbau für den Kastenwagen. Student holt Hilfsgüter in Dortmund abZuvor ging es mit dem Anhänger nach Dortmund, wo der soziale Arbeit studierende 24-Jährige wohnt, und vor vier Jahren die Hilfsorganisation „Grenzenlose Wärme“ gründete. Diese ist seit April 2019 als eigener Verein tätig. 

Hier holte Sebastian Heinze Hilfsgüter im Wert von mehreren Tausend Euro ab. „Benötigt wird es immer“, so der engagierte Mann. In den zahlreichen Kartons in dem Transporter sind vorwiegend Medikamente und Verbandsmaterial. „Bleibt zu hoffen, dass die Ladefläche in Italien nicht auf Links gedreht wird“, so Sebastian Heinze.
Vom Anhänger in den Kastenwagen. Seien Eltern, die ihn in dieser Hinsicht unterstützen, packten mit an.
Außerdem ist Kleidung für Obdachlose eingepackt. In München legt der ehemalige Grevenbrücker einen Zwischenstop ein, um weitere Waren zu verladen. In der Nacht will er in Österreich eine kurze Pause einlegen, ehe es in Italien auf die Fähre nach Griechenland geht. Sein Ziel sieht er diese Reise nicht in Gefahr, da es keine Reisebeschränkungen in den zu durchquerenden Ländern Österreich und Italien gebe. Unterkunft und Verpflegung zahlt 24-Jähriger selbstSebastian Heinze plant eine Rückkehr am 16. Oktober. Die Kosten für Fahrt und Fähre, die der ehemalige Grevenbrücker auf 800 bis 1.000 Euro schätzt, trägt sein Verein Grenzenlose Wärme. Die Unterkunft und Verpflegung vor Ort zahlt er selbst. Das Obdachlosen-Projekt unterstützt der Verein ebenfalls mit 1.000 Euro.

Im Vorfeld des Trips hat der Verein in Schlafsäcke investiert, die in die Region verschifft werden. Auch der Verein Medical Volunteers International wird mit 1.000 Euro unterstützt. Für die Unterstützung in Lesbos stehen Sebastian Heinze ebenfalls noch Gelder zur Verfügung. Seit Gründung hat der Verein etwa 40.000 Euro in Hilfen investiert.
Für die Umsetzung eines weiteren Projektes im Dezember hofft der Verein Grenzenlose Wärme weitere Unterstützung.
Empfänger: Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work e.V.
IBAN: DE37 4405 0199 0241 0265 15
BIC: DORTDE3XXX
Institut: Sparkasse Dortmund
Verwendungszweck: Griechenlandhilfe + Name und Anschrift (für Spendenquittung)
Ein Artikel von Nils Dinkel

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