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Lennestadt, 08. Dezember 2017

Online-Voting

Anne Grebe braucht für Arktis-Abenteuer ein „Vorweihnachtswunder“

Ihren Schlittenhund müsste sie zu Hause lassen, zum Nordpol will sie aber trotzdem: die Lennestädterin Anne Grebe.
Ihren Schlittenhund müsste sie zu Hause lassen, zum Nordpol will sie aber trotzdem: die Lennestädterin Anne Grebe.
Foto: privat
Altenhundem. Unter die ersten Zehn hat sie es zwar mittlerweile geschafft. Der große Traum von der Teilnahme an einer Hundeschlitten-Tour am Polarkreis allerdings scheint kaum noch möglich zu sein – jedenfalls nicht über den direkten Weg: Rund 4000 Stimmen fehlen der Lennestädterin Anne Grebe dafür aktuell beim Online-Voting des schwedischen Outdoor-Ausrüsters „Fjällräven“. Aufgeben kommt für die 34-Jährige aber nicht infrage.

718 User haben bislang (Stand: 8. Dezember, 18.15 Uhr) für Anne Grebe gestimmt. Das bedeutet Platz zehn in der GAS-Region, in der Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gelistet werden. Um das fünftägige arktische Abenteuer ganz sicher erleben zu können, um sich garantiert zu qualifizieren, müsste es die 34-Jährige auf Platz eins schaffen. Das ist derzeit jedoch mehr als unwahrscheinlich, hat die Führende doch bereits 4501 Mausklicks gesammelt.

„Leider fehlen noch etliche Stimmen“, sagt Grebe. Sie hofft jetzt auf ein „Vorweihnachtswunder“.  Bis einschließlich 14. Dezember läuft das Online-Voting noch. Wer für einen der Kandidaten abstimmen möchte, sucht auf der Homepage zum Wettbewerb das entsprechende Profil heraus und gelangt dort über den „Vote“-Button direkt zur Abstimmung. Einzige Voraussetzung: ein Facebook-Profil, über das jeder User einmalig für einen Bewerber abstimmen kann. Option zwei: der Jury-Entscheid Sollte es auf dem direkten Wege nicht klappen, bleibt Grebe noch die Hoffnung auf den Jury-Entscheid. Die Wertungsrichter sichten in jeder der insgesamt zehn Ländergruppen die Profile der Bewerber und wählen so nochmal zehn Teilnehmer aus, die fünf Tage durch die arktische Wildnis reisen dürfen. Auf ihrem Profil präsentiert sich Grebe als naturverbundene, hilfsbereite Person und gute Zuhörerin mit viel Humor, die sich eine Castingshow am Polarkreis vorstellen könnte.

Im Vorjahr hatte ihr Bruder Manuel Grebe den Arktis-Ausflug des schwedischen Ausrüsters gewonnen. Seine Erzählungen hatten seine Schwester so begeistert, dass sie sich entschloss, sich ebenfalls zu bewerben (LokalPlus berichtete).
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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