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Lennestadt, 29. Oktober 2017

Vortrag im Rahmen der Herzwoche

Ärzte im St. Josefs-Hospital informieren über Herzschwäche

Freuen sich auf viele Besucher im Rahmen der Herzwoche: Günter Nöll (Deutsche Herzstiftung), die Chefärzte der Medizinischen Klinik, Dr. Martin Bischopink und Dr. Martin Asbach,und Christian Schulte (Geschäftsstellenleiter der AOK in Lennestadt).
Freuen sich auf viele Besucher im Rahmen der Herzwoche: Günter Nöll (Deutsche Herzstiftung), die Chefärzte der Medizinischen Klinik, Dr. Martin Bischopink und Dr. Martin Asbach,und Christian Schulte (Geschäftsstellenleiter der AOK in Lennestadt).
Foto: privat
Die Herzschwäche ist eine ernste Erkrankung. Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen zwei bis drei Mio. Menschen an einer Herzschwäche. Zusammen mit der Deutschen Herzstiftung und der AOK NordWest informieren Ärzte der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Hospitals am Donnerstag, 2. November, um 19 Uhr über das schwache Herz.

Jährlich werden über 444.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert, über 45.000 sterben daran. Die chronische Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70 % der Fälle entwickelt sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck, allein oder gemeinsam mit Diabetes. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündung, Vorhofflimmern oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche. Warnzeichen werden zu selten erkannt„Viele herzkranke Menschen kennen weder die Ursachen der Herzschwäche noch die krankheitstypischen Warnzeichen, mit denen sie sich bemerkbar macht. Besonders sie sind gefährdet, schleichend eine Herzschwäche zu bekommen, der Aufklärungsbedarf ist daher besonders groß“, betont Dr. Martin Bischopink zusammen mit seinem chefärztlichen Kollegen der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Hospital, Dr. Martin Asbach. In Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung und der AOK NordWest informieren Sie im Rahmen der bundesweiten Herzwochen die Öffentlichkeit über die Ursachen, Diagnose, Therapie und die Möglichkeiten der Vorbeugung der Herzschwäche.

Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Nicht nur das Herz selbst, auch andere Organe wie Gehirn, Nieren oder Muskeln werden in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zu Beschwerden wie Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und Knöcheln (Ödeme). Im fortgeschrittenen Stadium kann die Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen, sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben. Warnzeichen Atemnot und Leistungsschwäche „Viele Betroffene wollen Beschwerden der Herzschwäche wie Atemnot, Abnahme der Leistungsfähigkeit und Wassereinlagerungen in den Beinen, besonders im Unterschenkel, nicht wahrhaben oder schieben diese resigniert auf das Alter“, erläutert Günter Nöll von der Deutschen Herzstiftung. „Die chronische Herzschwäche beginnt zumeist unspektakulär und schleichend mit Atemnot und einer Leistungsabnahme. Man rennt zu Bahn und Bus nicht mehr, weil man schnell außer Atem kommt. Wer unter Atemnot leidet, sollte umgehend zum Arzt, um zu klären, ob es sich um eine Herzkrankheit handelt“, ergänzt Karsten Klappert Niederlassungsleiter der AOK NordWest in Lennestadt.

In der Vortragsveranstaltung im Konferenzraum des St. Josefs-Hospitals beleuchten die beiden Chefärzte Dr. Martin Asbach und Dr. Martin Bischopink zusammen mit der Oberärztin und Kardiologin Dr. Joanna Ludwig daher die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Herzschwäche und stehen im Anschluss für Fragen gerne zur Verfügung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.
(LP)

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