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Lennestadt, Elspe, 13. Mai 2015

Trio um Hubert Hufnagel fährt mit Traktoren zum Nordkap

6400 Kilometer in drei Monaten

Mit dem Trecker zum Nordkap
Mit drei Traktoren werden sich Hubert Hufnagel aus Elspe, Helmut Daus aus Melbecke und Stefan Kraus aus Attendorn am Donnerstag, 14. Mai, auf eine lange Reise machen.
Ihr Ziel ist das Nordkap, etwa 3.000 Kilometer nördlich ihrer Heimat. Dort wollen sie die Mitternachtssonne erleben - und sich damit einen Traum erfüllen.

Mit der Mitternachtssonne ist die Zeit im Sommer gemeint, wenn im Norden der Erdkugel die Sonne nicht untergeht. Das Phänomen wird durch die Neigung in der Erdachse verursacht. Wenn die Erde um die Sonne kreist, ist der Nordpol durch diese Neigung im Sommer der Sonne zugewandt und bleibt trotz der Erdrotation 24 Stunden lang im Sonnenlicht.

Während seines gesamten Berufslebens hat Hubert Hufnagel als Erdkundelehrer am Gymnasium Maria Königin seinen Schülern die Faszination der Mitternachtssonne vermittelt.
„Jetzt will ich sie auch einmal live erleben und mir damit einen Traum erfüllen“, sagt er. Doch während andere im Flugzeug, mit einer Kreuzfahrt oder mit Zug oder Bahn nach Norwegen reisen, werden sich Hufnagel und zwei Freunde mit ihren Traktoren auf den Weg machen. Reisetempo: 20 Stundenkilometer Die Leidenschaft für Traktoren verbindet sie, seit sie über viele Jahre im Treckerclub Melbecke gemeinsam schrauben und fachsimpeln. Drei Monate haben sie für die Hin- und Rückfahrt von ungefähr 6.400 Kilometern eingeplant. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit wird bei 20 Stundenkilometern liegen.

Los geht es am Himmelfahrtstag in Elspe. Jeder Trecker hat als Anhänger einen Wohn- oder Schäferwagen. Autobahnen und Schnellstraßen kommen für die Reise nicht in Frage. Daher dürfte die ungewöhnliche Reisefraktion auch in so mancher Stadt für Aufsehen sorgen. Die ersten Etappen führen über Paderborn, Hannover, Celle, Uelzen nach Rostock. Spenden für individuelle Förderung von Schülern Hubert Hufnagel möchte mit seiner Reise aber noch ein weiteres Ziel verfolgen. Der pensionierte Studiendirektor möchte Spenden für seine ehemalige Wirkungsstätte sammeln. „Ich hatte eine tolle Zeit an der Schule. Dafür bin ich sehr dankbar und möchte die Schule und besonders den Ausbau der individuellen Förderung einzelner Schüler gern unterstützen. Daher würde es mich freuen, wenn viele Leute das Gymnasium Maria Königin pro von mir gefahrenem Kilometer mit einen Cent oder einem Teil davon unterstützen würden“, sagt Hufnagel.
Spenden gehen auf folgendes Konto: Hubert Hufnagel,
IBAN: DE31460628174312390811, BIC: GENODEM1SMA. Als Verwendungszweck sollte „Traktortour zum Nordkap“ angegeben werden. Hufnagel garantiert, dass "jeder gespendete Cent auch tatsächlich der individuellen Förderung in der Schule zugute kommt".
Hufnagel, Daus und Kraus werden auch regelmäßig über ihre Fahrt berichten. Dazu haben sie eigens einen Internet-Blog unter der Adresse www.hubhufna.wordpress.com eingerichtet. Berichte über die Fahrt gibt´s auch auf der Homepage des Gymnasiums Maria Königin unter www.maria-koenigin.de. (LP)

Bildergalerie: 6400 Kilometer in drei Monaten