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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 23. März 2016

Polizei: Banknoten oft schwer als Fälschung erkennbar

Zahlreiche "Blüten" im Umlauf

In letzter Zeit tauchten vermehrt 10-Euro- und 50-Euro-Blüten im Kreisgebiet auf.
In letzter Zeit tauchten vermehrt 10-Euro- und 50-Euro-Blüten im Kreisgebiet auf.
Symbolfoto: Nils Dinkel
In den letzten Wochen sind nach Angaben der Polizei vermehrt gefälschte Geldscheine registriert worden, die Einzelhändler bei ihren Banken einzahlen wollten. Geschädigt worden waren überwiegend kleinere Einzelhandelsgeschäfte. Zum Teil handelte es sich um 50-Euro-Scheine, zum Teil aber auch um 10-Euro-Scheine, die wohl überwiegend eher ungeprüft und in größerem Umfang angenommen worden seien.

Die Fünfziger seien von guter Qualität gewesen und auf den ersten Blick nicht als Fälschung zu erkennen, teilt die Polizei mit. Die 10-Euro-Banknoten hingegen seien von minderer Qualität gewesen. "Blüten" werden nicht ersetzt, und derjenige, der sie annimmt, bleibe auf dem Schaden sitzen. Die Weitergabe von Falschgeld, um den eigenen Schaden zu vermeiden, ist außerdem strafbar.

Tipps zur Erkennung von Falschgeld finden sich online bei der Eingabe entsprechender Suchbegriffe und auf den Internetseiten des Landeskriminalamtes NRW und der Deutschen Bundesbank. Es gebe auch reichlich Angebote für kostengünstige elektronische Geräte, die schnell und sicher Falschgeld erkennen. (LP)

Bildergalerie: Zahlreiche "Blüten" im Umlauf