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Kreis Olpe, 14.10.2021

Nach Auflösung des Vereins

Wanderfreunde Biggesee spenden 5.000 Euro ans Elisabeth-Hospiz

Das St.-Elisabeth-Hospiz in Altenhundem freute sich sehr über die großzügige Spende: (v.l.) Geschäftsführer Martin Schäfer, Bruno Tenhaken, Alfons Büdenbender und Hospizleiterin Monika Kramer.
Das St.-Elisabeth-Hospiz in Altenhundem freute sich sehr über die großzügige Spende: (v.l.) Geschäftsführer Martin Schäfer, Bruno Tenhaken, Alfons Büdenbender und Hospizleiterin Monika Kramer.
Carolina Korniowski
Altenhundem/Attendorn. Trauriger Anlass, aber mit erfreulichen Konsequenzen für das St.-Elisabeth-Hospiz in Altenhundem: Weil die Wanderfreunde Biggesee aus Attendorn ihren Verein auflösen mussten, haben sie den Restbestand der Kasse zu gleichen Teilen an die Lennestädter Einrichtung und das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe gespendet.

Dementsprechend groß war die Freude, als sich Bruno Tenhaken, 1. Vorsitzender der Wanderfreunde Biggesee, Alfons Büdenbender, ein Mitbegründer des Vereins, Martin Schäfer als Geschäftsführer des Hospizvereins und Hospiz-Leiterin Monika Kramer am Mittwoch, 13. Oktober, im „Wohnzimmer“ des Elisabeth-Hospizes trafen: 5.000 Euro hatten die beiden Attendorner Besucher mit im Gepäck.

Nachwuchs blieb aus

Alfons Bündenbender berichtete, dass der Verein „Wanderfreunde Biggesee“ in den vergangenen Jahren drastisch geschrumpft sei: Die Mitglieder seien immer älter geworden, junger Zuwachs blieb aber aus.

Das war kurz nach der Gründung im Jahr 1985 noch ganz anders, wie Bruno Tenhaken berichtete: „Zu den ersten Wandertagen des Vereins kamen rund 2.500 Besucher in die Schützenhalle nach Ennest. 70 bis 80 Helfer haben damals immer mit angepackt.“


Im Gegensatz dazu waren es beim letzten Wandertag im Jahr 2017 nur noch 25 Helfer - viele älter als 80 Jahre - bei 500 Wanderern.

Verein schweren Herzens aufgelöst

Diesen drastischen Rückgang an Mitgliedern, Helfern und Wanderern nahm der Vereinsvorstand schweren Herzens zum Anlass, die „Wanderfreunde Biggesee“ aufzulösen. Der Restbetrag in der Kasse von 10.000 Euro sollte zu gleichen Teilen an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar und das St.-Elisabeth-Hospiz in Altenhundem gehen.

Bei ihrem Besuch in Altenhundem informierten sich Bruno Tenhaken und Alfons Büdenbender über die Arbeit des Hospizes. Geschäftsführer Martin Schäfer, der sich sehr über die großzügige Spende freute, berichtete, dass die Wartelisten immer länger werden: „Unsere Kapazitäten reichen bei den zunehmenden Anfragen lange nicht mehr aus.“


Daher plant der Vorstand des Hospizvereins, mit einem Umbau die Größe der Einrichtung zu verdoppeln: Sechs Gästezimmer gibt es bisher, fünf weitere plus eine Aufstockung für Verwaltungsräume sollen hinzu kommen.

Pläne, die viel kosten

„Obwohl es derzeit noch eine Finanzierungslücke von 400.000 Euro gibt, glauben wir, dass wir es schaffen können“, betonte Schäfer und fügte dankbar hinzu: „Das Hospiz ist auf Spenden angewiesen, um es zu vergrößern. Die Bevölkerung unterstützt uns sehr. Es kommt nicht nur auf die großen Spenden an, sondern auch auf die kleinen.“

Ein Artikel von Carolina Korniowski

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